Arbeitnehmerrat im Bistum Essen
Der Arbeitnehmerrat im Bistum Essen ist das ‚jüngste Kind‘ in der Gruppe der berufsorientierten Räte im Ruhrbistum. Er berät den Bischofsvikar für gesellschaftliche und weltkirchliche Aufgaben, Ludger Schepers, in allen Fragen von Berufs- und Arbeitswelt. Der Arbeitnehmerrat setzt sich aus Betriebs- und Personalräten sowie Vertrauensleuten der Schwerbehinderten zusammen. Zur Zeit besteht der Arbeitnehmerrat aus 12 Mitgliedern, die aus den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen stammen.
Der Arbeitnehmerrat im Bistum Essen ist zwar der jüngste Rat im Ruhrbistum, allerdings kann er auf eine lange und traditionsreiche Arbeit zurückschauen. Bereits bei der Gründung des Bistums Essen benannte der Gründungsbischof Dr. Franz Hengsbach Männer, die eine Betriebsseelsorge-Arbeit für das Bistum aufbauten.
Seit den frühen siebziger Jahren fand dann regelmäßig einmal im Jahr eine Diözesankonferenz für Betriebs- und Personalräte sowie für die Vertrauensleute der Schwerbehinderten statt. Diese Konferenz gibt es noch heute; sie liegt jetzt in der Verantwortung des Arbeitnehmerrates.
Arbeitsgemeinschaft 'Kirche, Land und Forst‘ im Bistum Essen
Die Arbeitsgemeinschaft ‚Kirche, Land und Forst‘ im Bistum Essen hat sich im Februar 2000 konstituiert. Sie besteht aus acht Mitgliedern: sieben Vertretern der Bereiche Land- und Forstwirtschaft und einem Mitarbeiter aus der Zentralabteilung gesellschaftliche und weltkirchliche Aufgaben.
Die Landschaft im Ruhrbistum ist keine ursprüngliche Natur. Dieser Lebensraum ist von Menschen geschaffen, eine Kulturlandschaft. Felder, Wiesen und Wälder können nur durch die Bewirtschaftung durch den Menschen erhalten werden. Dieser wiederum ist auf ihren Bestand angewiesen.
Die Arbeitsgemeinschaft möchte über die Situation der Land- und Forstwirtschaft im Ruhrbistum informieren, auf Tagungen aktuelle Probleme des ländlichen Raums diskutieren, Zukunft gestalten und dadurch einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten.
Alle zwei Jahre organisiert die Arbeitsgemeinschaft die zentrale Erntedankfeier des Bistums im Essener Dom unter dem Motto ‚Rund ums Münster‘.
Ärzterat im Bistum Essen
Seit 1967 lädt das Bistum Essen einmal im Jahr zum Ärztetag ein. Die Themen greifen aktuelle grundlegende Fragen rechtlicher und gesellschaftspolitscher Art vor dem Hintergrund einer christlichen Werteordnung auf. Eingeladen sind Mediziner und im Gesundheitswesen Tätige, Medizinstudierende und alle an Fragen der Gesundheitsvorsorgung Interessierte – auch über das Bistum Essen hinaus. Prominente Referenten haben den Ärztetag zu einer wichtigen Veranstaltung des Ruhrbistums gemacht, bei der Fachwissen vermittelt und vertieft wird, die dem Meinungsaustausch dient und sich um eine sachliche Auseinandersetzung bei kritischen Positionen bemüht. Zugleich möchte der Ärztetag zur Neubestimmung eines gemeinsamen christlichen Standortes und zur Ermutigung beitragen. Die Vorbereitung, Planung und Durchführung des Ärztetages ist Aufgabe des Ärzterates im Bistum Essen, dem Repräsentanten aus den unterschiedlichen medizinischen Arbeitsfeldern angehören.
Ingenieurrat im Bistum Essen
Der Ingenieurrat im Bistum Essen besteht seit 1983. Das Beratungsgremium versteht sich als Bindeglied zwischen Kirche und Technik. Ingenieurinnen und Ingenieuren soll damit zugleich ein Forum für berufsethische Fragen geboten werden. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Planung und Ausrichtung des einmal jährlich stattfindenden „Ingenieurtages im Bistum Essen“. Der Ingenieurrat zählt zur Zeit zwölf Mitglieder, die unterschiedliche Bereiche der Ingenieurtätigkeit repräsentieren.
Juristenrat im Bistum Essen
Der Juristenrat im Bistum Essen besteht seit 1982. Das Beratungsgremium, dem Repräsentanten aus den unterschiedlichen juristischen Arbeitsfeldern angehören, versteht sich als Bindeglied zwischen Kirche und Rechtswesen sowie Rechtswissenschaft. Der Juristenrat will auf eine an christlichen Werten orientierte Gesetzgebung und Normanwendung hinwirken. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Planung und Ausrichtung des einmal jährlich stattfindenden „Juristentages im Bistum Essen“. Diese Fachtagung wendet sich an Mitglieder aller juristischen Berufe auf dem Gebiet der Rechtsprechung und Rechtspflege, der Wirtschaft, Verwaltung und Lehre, besonders auch an Referendare und Studierende der Rechtswissenschaft. Der Juristenrat zählt zur Zeit zwölf Mitglieder.
Unternehmerrat im Bistum Essen
Der Unternehmerrat ist nach dem Ärzterat das zweitälteste berufsständische Beratergremium im Bistum Essen, und geht in seiner Gründung auf den ersten Bischof von Essen, Franz Kardinal Hengsbach, zurück.
Der Unternehmerrat diskutiert wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Fragen und berät den Bischof sowie die Weihbischöfe in diesem Kontext. Konkrete ökonomische Fragestellungen und Probleme spielen dabei genauso eine Rolle wie allgemeine Erörterungen, die sich aus dem Sachzusammenhang der Katholischen Soziallehre ergeben. Im Vordergrund steht dabei vor allen Dingen die besondere Situation des Ruhrgebietes und die sich daraus ergebenden Probleme auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt.
Darüber hinaus unterstützt der Unternehmerrat die Bischöfe und die entsprechenden diözesanen Arbeitsstellen und Einrichtungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen im Rahmen der Unternehmerarbeit im Ruhrbistum. Dabei nimmt der jährlich stattfindende Unternehmertag einen besonderen Stellenwert ein.
Der Unternehmerrat versucht durch die entsprechende Berufung seiner Mitglieder möglichst viele relevante Bereiche der unternehmerischen Tätigkeiten des Ruhrgebietes zu repräsentieren.
Die Unternehmerarbeit ist im Bistum Essen dem Bischofsvikar für gesellschaftliche und weltkirchliche Aufgaben, Weihbischof Ludger Schepers, zugeordnet.

