Ausgedruckt am:  23.05.12

03. Februar 2012

120 Ordensleute beim „Tag des geweihten Lebens“ in Essen

Die Amigonianer leben und arbeiten in Gelsenkirchen. Foto: Nicole Cronauge



„Was wäre die Welt, wenn es die Ordensleute nicht gäbe?“ Mit diesem Wort der heiligen Teresa von Avila begrüßte Schwester Judith Schmidt, Vorsitzende des Ordensrates im Bistum Essen, 120 Schwestern und Brüder aus den verschiedenen Orden und Säkularinstituten im Bistum Essen. Traditionell versammeln sie sich im Bistum Essen am 1. Februar zum „Tag des geweihten Lebens“. Begegnung und Austausch prägen die Zusammenkunft.

Anlässlich ihres 50jährigen Wirkens in Deutschland stellte sich in diesem Jahr die Gemeinschaft der Amigonianer vor, die in Gelsenkirchen Jugendarbeit betreiben. In der Vesper betonte Amigonianer-Pater Anno: „Wer sich mit randständigen Kindern und Jugendlichen beschäftigt, der wird ganz schnell solche Erfahrungen der Lieblosigkeit machen, der bekommt es mit Wunden und Verletzungen zu tun, die auch das eigene Herz in Mit-Leiden-Schaft ziehen.“
Weihbischof Ludger Schepers dankte allen Anwesenden für ihren Einsatz – auch für die Bereitschaft, sich aktiv am Dialogprozess des Bistums zu beteiligen.

Im Bistum Essen gibt es 22 Männer- und 42 Frauengemeinschaften – Orden, Kongregationen und Säkularinstitute. (ml/do)



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