Ausgedruckt am:  21.05.12

Sexueller Missbrauch Minderjähriger

Die Katholische Kirche verurteilt jeden sexuellen Missbrauch als Anwendung von Gewalt und Missbrauch von Macht. Durch solch gravierendes sexuelles Fehlverhalten von Geistlichen und anderen im kirchlichen Dienst Beschäftigten wird zudem die Glaubwürdigkeit der Kirche und ihrer Botschaft nach Innen und Außen stark beschädigt und verdunkelt.

Pädophile und ephebophile Vergehen sind schwere Vergehen an der Würde und Integrität junger Menschen. Sie bewirken großes Leid bei den Opfern und bei ihren Angehörigen. Zugleich sind sie schwere Sünden der Täter. Handelt es sich bei den Tätern um Geistliche und andere im kirchlichen Dienst Beschäftigte lösen solche Vergehen in deren Umfeld, in den ihnen anvertrauten Kirchengemeinden oder kirchlichen Einrichtungen, Schmerz, Wut, Scham, Trauer und große Verunsicherungen aus.

Der Bischof von Essen hat deshalb zum 1. Januar 2004 eine Verfahrensordnung bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche sowie durch Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter im Kirchlichen Dienst in Kraft gesetzt. Diese Verfahrensordnung wurde inzwischen überarbeitet und die Neufassung zum 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt. Durch eine klare Regelung der Zuständigkeiten soll ein schnellstmögliches Reagieren bei Anschuldigungen erreicht werden. Dabei kommt dem seelischen Wohl des Opfers und dessen Familie besondere Beachtung zu. Die Vorgehensweise und das Verfahren sollen transparent sein.


Mitglieder des Arbeitsstabes

Der Arbeitsstab unterstützt und berät die Bischöfliche Beauftragte. Ihm gehören an:

Dr. Karl-Georg Evers, Stellv. Beauftragter, Gelsenkirchen.

Clara Hannich, Rechtsanwältin, Bochum.

Dipl.-Verww. Stefan Hergemöller, Personaldezernent (Personal/Verwaltung), Essen.

P. Dominik Reinhold Kitta OPraem, Pfarrer, Vizeoffizial, Duisburg.

Dipl.-Journ. Ulrich Lota, Pressesprecher, Essen.

Niko Neuhoff, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Essen.

Domkapitular Klaus Pfeffer, Personaldezernent (Pastoral), Essen.

Dr. theol. Andrea Redeker, Präventionsbeuaftragte, Gelsenkirchen.

P. Dr. Johannes Römelt CSsR, Bottrop.

Karl Sarholz, Stellv. Beautftragter, Mülheim a.d.R.

Dr. med. Dorothea Söndgen, Frauenärztin, Bochum.

Claus Zielinski, Justitiar, Essen.

Inhalt:Sexueller Missbrauch


    Ansprechpartner

    Bischöfliche Beauftragte für die Prüfung von Vorwürfen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im Bistum Essen

    Dorothee Trynogga
    Zwölfling 16
    45127 Essen
    Tel.: 0151 / 571 500 84
    E-Mail: dorothee.trynogga(at)bistum-essen.de

    Sekretariat
    Michaela Meyer
    Zwölfling 16
    45127 Essen
    Tel.: 0201 / 2204-230
    E-Mail: michaela.meyer(at)bistum-essen.de


        Hotline

    Hotline und Website der Deutschen Bischofskonferenz für Opfer sexuellen Missbrauchs.

    Telefon: 800-1201000 / Internet: www.hilfe-missbrauch.de


        Prävention

    Prävention von sexualisierter Gewalt - Eine Website der Deutschen Bischofskonferenz / Internet: www.praevention-kirche.de


    Pressegespräch zum Thema "sexueller Missbrauch"

    Dokumente zum Download