Koda-Wahl 2016

Im September stehen die Wahlen der Regional-Koda-NW an. Die Regional-Koda ist die "Kommission zur Ordnung des diözesanen Arbeitsvertragsrecht" der fünf NRW-Bistümer. Dort werden die rechtlichen Grundlagen für unsere Arbeitsverträge beschlossen.

Die Amtszeit der aktuellen Regional-Koda in Nordrhein-Westfalen endet im Dezember, die Neuwahlen finden Anfang September statt. Die Kodawahl ist eine reine Briefwahl.

+++ UPDATE +++ In der Woche vom 15. bis 21. August sollten alle wahlberechtigten Mitarbeitenden ihre Wahlunterlagen bekommen haben.

Die Kandidatinnen und Kandidaten

Susanne Buttler-Spangenberg, Pfarr-Sekretärin, 51 Jahre

Berufliche Laufbahn:

    • Abitur
    • Ausbildung und Arbeit als Kinderkrankenschwester
    • Assistentin der Geschäftsleitung
    • Pfarrsekretärin des Verwaltungsleiters der Pfarrei St. Franziskus in Bochum-Weitmar
    • Kommunion- und Firmkatechetin
    • Arbeit im offenen Ganztag, Integration von Jugendlichen mit Förderbedarf
    • Leitung von Jugendgruppen im Sportbereich
    • Schulpflegschaftsvorsitzende
    • Mitglied des Bürgergremiums des ehern. Bürgermeisters Dr. Uli Pätzel in Herten

    Motivation & Ziele für die KODA:

    Ich möchte Ihre Interessen vertreten und die KA VO entsprechend der Belange der Pfarrsekretärinnen und der vielfältigen Berufsgruppen gestalten. In den Zeiten des Umbruchs in Kirche und Gesellschaft, sollte auch das Arbeitsvertragsrecht berücksichtigt und zeitgemäß weiterentwickelt werden. Ein faires Arbeitsvertragsrecht fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

    Elena Krisp, Erzieherin des KiTa Zweckverbandes im Bistum Essen, 39 Jahre

    Berufliche Laufbahn:

    • 1995-1999: Ausbildung
    • 1999-2000: Tätigkeit als Zweitkraft
    • 2000 - bis heute: Gruppenleitung
    • 2007 - 2009: zusätzliche Ausbildung zur Motopädin
    • 2013: Ersatzmitglied der MAV des KiTa Zweckverbandes
    • seit 2015: ordentliches Mitglied der MAV

    Motivation & Ziele für die KODA:

    Ich möchte mich für die Rechte und Pflichten der Mitarbeiter im katholischen Dienst einsetzten und aktiv an der Umsetzung und Verbesserung der KAVO beteiligt sein. Durch meine Arbeit in der MAV habe ich mich verstärkt mit der KODA und deren Beschlüsse beschäftigt und glaube, das dies ein Handlungsfeld ist, in das ich mich gut einbringen kann.

    Robert May, Kommunalpolitischer Referent, 52 Jahre

    Berufliche Laufbahn:

    • 1988 - 1989: Anerkennungsjahr als Diplom-Sozialarbeiter, Jugendberufshilfe und Katholisches Jugendamt Duisburg
    • 1990 - 1992: Jugendreferent Kolpingwerk DV Essen (Schwerpunkt: arbeitsweltbezogene Jugendarbeit)
    • 1992 - 2006: Fachreferent Kath. Jugendamt Oberhausen (u. a. Vertretung Gemeindeverband Oberhausen in Jugendhilfeausschuss und AG Jugend der Stadt Oberhausen)
    • 1996 - 2006: MAV im Gemeindeverband Oberhausen, ab 04/00 bis Auflösung deren Vorsitzender
    • 2007 - 2013: Jugendreferent der KKJA gGmbH (u. a. vier Jahre Schulpastoral in der Pfarrei St. Marien/OB)
    • 2007 - 2013: Vorsitzender der MAV der KKJA gGmbH (u. a. Mitglied der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Bistum Essen
    • 2012 - 2013:  Vertretungstätigkeit in Regional-KODA NW
    • 2014 - heute: Jugendreferent Abt. 1.1.3 (Kinder, Jugend und junge Erwachsene) im Generalvikariat, Tätigkeitsfeld s. o.
    • 2015 - heute: Leitung der Zukunftsbild-Projektgruppe „Kirche und Kommunalpolitik“ im Bistum Essen

    Motivation & Ziele für die KODA:

    • Aktive Vertretung der Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch Mitarbeit in der KODA als der „Tarifkommission der Kath. Kirche NRW“
    • Vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit der Arbeitgeberseite - geleitet vom Kernziel, ein besseres Verständnis für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu etablieren
    • Soziale Errungenschaften der KAVO erhalten und wenn möglich weiter ausbauen!
    • Rückbau von prekären und befristeten Arbeitsverhältnissen
    • Schnellere und möglichst uneingeschränkte Übernahme der Tarifabschlüsse im Öffentlichen Dienst (TVöD)
    • Wo sinnvoll (und nicht im Widerspruch mit o. a. Zielen) weitere Angleichung der KAVO an den TVöD
    • Besserstellung der „S“-Gehaltsgruppen, evtl. deren Rückführung in das alte Tarifsystem?!

    Berufliche Laufbahn:

    • Gemeindeassistentin
      von August 1995-1997 in der Pfarrei St. Lamberti in Gladbeck und von 1997-1998 in der Pfarrei St. Nikolaus in Essen
      12. Juni 1998 Sendungsfeier – Beauftragung als Gemeindereferentin

    • Gemeindereferentin
      von 1998 - Dezbember 2013 in der Pfarrei St. Nikolaus, Essen (vom 1.01.2010 - 31.10.2011 mit 50 % BU sonst 100 % BU) und
      seit Januar 2013 in der Pfarrei St. Joseph, Gelsenkirchen

    • Referentin für Religionspädagogik
      im KiTa Zweckverband
      von Januar 2010-Oktober 2011 (50 % BU) 

    • Mitglied der Sonder-MAV für Gemeinde- und Pastoralreferenten/-innen
      seit Frühjahr 2000

    • Mitglied der Mitarbeiterseite der Regional-KODA NW
      seit Dezember 2011

    •  Mitglied der Mitgliederversammlung der DiAG-MAV Essen (für den Fachbereich I)
      seit Juli 2013

    • Mitarbeit im Zukunftsbildprojekt „Sozialpastorale Zentren“
      von November 2015 bis Frühsommer 2018

    Motivation & Ziele für die KODA:

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    ein zweites Mal bewerbe ich mich bei Ihnen als Kandidatin für ein Mandat in der Regional-KODA NW.
    In meiner alltäglichen Arbeit in der Pfarrei, bei Veranstaltungen und Mitarbeit auf Bistumsebene, in der DiAG MAV treffe ich auf den einen oder die andere von Ihnen, die den unterschiedlichen Berufsgruppe innerhalb unserer Dienstgemeinschaft angehören; dabei bekomme ich mit, wie Ihre Situation vor Ort ist, was Ihre Anliegen und Bedürfnisse sind, wo Sie Lücken und Ungerechtigkeiten in den arbeitsvertraglichen Regelungen sehen. Gerne vertrete ich mit Engagement, Kreativität – und soweit es mir möglich ist – Ihre Interessen in der Kommission.
    Große Freude bereitet es mir, wenn in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Dienstgeberseite, die auch mal kontrovers sein kann, Regelungen gefunden werden, die Ihnen zu Gute kommen (wie ich es im Ausschuss für den liturgischen Dienst oder den für den pastoralen Dienst erleben konnte). Auch die Hand zu heben für Entgelterhöhungen und Anpassungen an den öffentlichen Dienst ist toll. Immer wieder ist genauso Geduld gefragt…
    …es gib noch eine Menge zu tun! Gerne wäre ich daher in den kommenden fünf Jahren in der Regional-KODA dabei, um weiterhin an guten Bedingungen für Sie zu arbeiten.
    Dazu brauche ich Ihre Stimme. Danke.

    Gabriele Seidich, Sachgebietsleitung Personal Pastoral, Bistum Essen, 61 Jahre

    Berufliche Laufbahn:

    • Ausbildung und Tätigkeit als Erzieherin
    • Kindergartenleitung in einer Obdachlosensiedlung
    • Fortbildung zur staatl. anerkannten Sozialsekretärin
    • Seit 1979 im Dienst des Bistums Essen
    • Bis 2001 als Geschäftsführerin im Institut für Soziale Bildung und bis 2006 in der Finanzbuchhaltung der Kath. Akademie „Die Wolfsburg“
    • Seitdem Sachgebietsleiterin im Generalvikariat für Priester und Laien im pastoralen Dienst.
    • Vier Jahre MAV-Arbeit, seit 1983 gewähltes Mitglied in der Regional-KODA, immer dem Vorstand der Mitarbeiterseite angehörend. 15 Jahre Mitglied der Zentral-KODA
    • Seit Mitte der 80iger Jahre Bundesvorstandsmitglied des Zentralverbandes kath. Kirchenangestellter und dort seit 20 Jahren stellvertretende Bundesvorsitzende.

    Motivation & Ziele für die KODA:

    Die größte Motivation für mich noch einmal zu kandidieren, liegt in den Aufgaben, die in der nächsten Wahlperiode zu bewältigen sind.

    Die neue Entgeltordnung des Öffentlichen Dienstes muss für den kirchlichen Dienst angepasst werden, die Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes ist längst nicht abgeschlossen, neue Arbeitgeber mit neuen Tätigkeits-feldern sind zum Zuständigkeitsbereich der KODA hinzuge-kommen und die Finanzierung der Zusatzversorgung ist zu regeln, um nur schon jetzt definierte Aufgaben zu nennen.

    Die weitere Motivation liegt darin, dass die Mitglieder der Mitarbeiterseite gefordert sind, sich in viele Bereiche des Arbeitsrechtes einzuarbeiten. Durch meine lange Erfahrung konnte ich mir Sachwissen und Kompetenz, sowie Verhandlungsgeschick und Standfestigkeit aneignen. Hinzu kommt, dass durch eine Kontinuität auf Seiten der Mitarbeitervertreter und fundiertes Erfahrungswissen der Vorsprung von juristischem Wissen auf der Dienstgeberseite ausgeglichen werden kann.

    Wir müssen ein unbequemer Verhandlungspartner bleiben. Mit einem vernünftigen Bewusstsein von Stärke und Solidarität muss kirchliches Arbeitsrecht weiter gestaltet werden. Auch von den Dienstgebern müssen innovative Ideen zur Fortentwicklung des kirchlichen Arbeitsrechtes eingefordert werden. Es müssen der Mut und die Bereitschaft aufgebracht werden, den Freiraum der Selbstbestimmung der Kirchen für fortschrittliche Lösungen zu nutzen.

    Vorsitzender Koda-Wahlvorstand

    Thorsten Böning


    stellv. Vorsitzender Koda-Wahlvorstand

    Stefan Ruhl


    02 01 / 22 04 - 503

    stefan.ruhl@bistum-essen.de

    Koda-Wahlvorstand

    Birgit Klink


    02 01 / 61 54 65 - 81

    birgit.klink@bistum-essen.de

    Koda-Wahlvorstand

    Hans-Georg Knickmann-Kursch


    02 01 / 8 32 00 - 22

    knickmann-kursch@t-online.de

    Schriftführer Koda-Wahlvorstand

    Dietmar Michalak


    02 01 / 22 04 - 562

    dietmar.michalak@bistum-essen.de

    Koda-Wahlvorstand

    Berthold Rose


    02 01 / 22 04 - 259

    berthold.rose@bistum-essen.de