Ausgedruckt am:  21.05.12

Altenheimseelsorge

„Ich bleibe derselbe, so alt ihr auch werdet, bis ihr grau werdet, will ich euch tragen.“  ( Jes 46, 4 )

Grundlage für die Altenheimseelsorge ist die Aufgabe der Kirche, sich besonders um die Schwachen, Kranken , Armen und Ausgegrenzten zu sorgen und das biblische Zeugnis der heilenden Sorge Jesu um die Menschen.

Das Referat „Altenheimseelsorge“ sorgt für Aus- und Weiterbildung, sowie fachliche und persönliche Begleitung der AltenheimseelsorgerInnen.

Altenheimseelsorge richtet ihren Blick auch auf die Pflegenden und die Angehörigen der BewohnerInnen, wie auch auf die ehrenamtlich Tätigen im Altenheim.

Sie orientiert sich an den unterschiedlichsten Lebenssituationen des alten Menschen, an seiner Biographie, seinem sozialen, gesellschaftlichen und religiösen Umfeld.

Altenheimseelsorge geschieht:

- im Gespräch (zuhören, wertschätzen, aufrichten, trösten);
- im Lebensrückblick ( Bilanz ziehen, Gutes hervorheben, an Bruchstellen  Möglichkeiten zur Versöhnung und/oder  Heilung aufzeigen;
- in der Sinnsuche  (gerade wegen der Erfahrung vieler Defizite);
- Wegbegleitung auf dem letzten Lebensabschnitt: Sterbebegleitung.

Altenheimseelsorge geschieht auch in der Feier der Liturgie und der Sakramente. Hierin sehen wir besondere Zeichen der Nähe und Treue Gottes und ein Unterpfand seiner Verheißung: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben!“( Joh 10, 10 ).


Ansprechpartner

Diözesanbeauftragte
Ursula Besse-Baumgarten
Tel.: 0201/2204-539

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