Angebote für Alleinerziehende
* Wenn sich eine schwangere Frau für ihr Kind entscheidet, obwohl sie weiß, dass sie es allein aufziehen muss...
* wenn - oft nach langem Ringen und Zweifeln - eine Ehe oder Partnerschaft zerbricht, in der es Kinder gibt...
* wenn plötzlich und unerwartet oder nach längerer Krankheit ein Elternteil verstirbt...
...dann entstehen "Einelternfamilien" oder "Alleinerziehende".
In Deutschland lebt mehr als jedes fünfte minderjährige Kind bei einer allein erziehenden Mutter (87%) oder bei einem allein erziehenden Vater (13%). Alleinerziehende stellen im Bundesdurchschnitt einen Anteil von 17,5% aller Familien mit Kindern unter 18 Jahren, in Großstädten sind es teilweise 20 bis 30%.
Hinter dem Begriff "Alleinerziehend" stehen recht unterschiedliche Lebenswirklichkeiten. Gemeinsam ist dieser Familienform, dass die generell schwierige Aufgabe, Erwerbstätigkeit und Familie zu verbinden, hier zu einer noch größeren Herausforderung wird. Und: Gerade in der ersten Zeit des Allein-Lebens brauchen Mütter oder Väter oft ihre ganze Kraft für die Klärung und Bewältigung der neuen Lebenssituation. Eltern und Kinder benötigen dann ganz besonders die wertschätzende Unterstützung des Umfeldes (Familie, Nachbarn, Pfarrgemeinde...)
Neben den zentralen Angeboten des Referates „Familie und Alleinerziehende“ -gemeinsam mit der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Bistum Essen - engagieren sich viele Menschen in Pfarrgemeinden und Katholischen Familienbildungsstätten, in Ortsverbänden von SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) und Caritasverband, um allein erziehende Männer und Frauen und ihre Kinder in der ersten kritischen Zeit zu begleiten und zu unterstützen.
Wochenendseminare und Bildungsfreizeiten, Treffpunkte und Gruppen für Alleinerziehenden laden ein dazu,
* Kontakte zu knüpfen,
* Probleme und Fragen zu klären,
* Entlastung vom Alltag sowie
* Informationen und Hilfestellung zu bekommen.

