Zwischen Hoffen und Bangen

Die Belange und Hoffnungen der Opel-Beschäftigten sind wichtiger als Renditeerwartungen und Zahlen. Daran hat jetzt die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Ruhrbistum mit Blick auf das Management bei Opel und General Motors erinnert.



KAB blickt mit gemischten Gefühlen auf Opel

Nach der Ablösung von Karl-Friedrich Stracke als Chef der Adam Opel AG blickt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Essen mit gemischten Gefühlen in Richtung Rüsselsheim und Detroit. „Die Mitarbeiter bei Opel in ganz Deutschland und viele Menschen im Ruhrbistum erleben wieder eine Situation zwischen Hoffen und Bangen“, sagt Wolfgang Heinberg, Diözesansekretär der KAB.  Der neue Vorstandsvorsitzende von Opel, Stephen Girsky, sei zwar ein kompetenter und verbindlicher Manager, der den Konzern, seine Stärken und Schwächen kennt, so Heinberg weiter.  Doch die Zukunft der Arbeitsplätze am Opelstandort in Bochum sowie in den Zulieferbetrieben im Ruhrgebiet sei nach wie vor ungewiss.  

Für die KAB ist die Zukunft der Beschäftigten der Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten. Heinberg: „Bei aller notwendigen Einsicht, dass für das Management von Opel und General Motors jetzt vor allem wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund stehen, sorgen wir uns um die Menschen, die Beschäftigten, die Arbeits- und Ausbildungsplätze. Auch bei Opel gilt für uns, dass die Belange und Hoffnungen der Menschen wichtiger sind als Renditeerwartungen und Zahlen.“

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