von Thomas Rünker

Zusätzliche Förderung für die Heimkehrer-Dankeskirche

Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und zahlreicher privater Sponsoren sichert die Restaurierung historisch wertvoller Bilder aus Kriegsgefangenschaft und die Neukonzeption des Museums in der Krypta der einzigartigen Kirche.

Initiative "Kunst auf Lager"

Eine gute Nachricht für die Heimkehrer-Dankeskirche hat die katholische Kirchengemeinde St. Franziskus in Bochum-Weitmar jetzt aus Berlin erhalten: Die Kulturstiftung der Länder fördert im Rahmen ihrer Initiative „Kunst auf Lager“ die Restaurierung der historisch wertvollen Bilder und Gemälde, die nach der Neukonzeption des Museums in der Krypta der Kirche künftig wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.

„Das ist ein wahrer Segen für die gesamte Neukonzeption und den Wert der gesamten Mahn- und Gedenkstätte mit dem integrierten Museums“, freuten sich Pastor Theo Schwens und Gemeinderatsmitglied Christian Herker über den Förderbescheid der Berliner Stiftung.

Durch eine Unterstützung der Stadtwerke Bochum sowie größere finanzielle Zuwendungen durch den Förderverein der Heimkehrer-Dankeskirche, die Bank im Bistum Essen und viele weitere Unterstützer konnte bislang nur ein Teil der kostspieligen Restaurierung finanziert werden. Durch die Förderung der Kulturstiftung der Länder können nun alle Bilder, Zeichnungen und Gemälde umgehend restauriert und neu gerahmt werden. So bleiben sie der Nachwelt im Sinne der Erinnerungskultur dauerhaft erhalten und können zudem wieder einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.

„Die von Lagerinsassen angefertigten Gemälde und Zeichnungen geben einen unmittelbaren, anrührenden Eindruck vom Leben in der Kriegsgefangenschaft“, würdigte Prof. Frank Druffner, stellvertretender Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, die Sammlung der Heimkehrer-Dankeskirche. „Sie sind Zeugnisse persönlicher Schicksale und Zeichen der Dankbarkeit all derjenigen, die aus den Lagern zurückkehren konnten. In der Krypta der Kirche sollen sie auch weiterhin an diesen Abschnitt der deutschen Geschichte erinnern“, so Duffner.

In sieben kurzen Filmen hat auch das Bistumsmagazin BENE bereits die Heimkehrer-Dankeskirche vorgestellt.

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