Zehn Jahre Hartz IV – „Die Wolfsburg“ zieht Zwischenbilanz

Ein Jahrzehnt nach Inkrafttreten der größten Arbeitsmarktreform in der Geschichte der Bundesrepublik diskutiert Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck mit NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider und Fachleuten aus Wissenschaft und Arbeitsverwaltung die Auswirkungen und Perspektiven.

Bischof Overbeck diskutiert über Auswirkungen der Arbeitsmarktreform

Zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des „Hartz IV“-Gesetzes zieht die katholische Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim eine Zwischenbilanz dieser größten Arbeitsmarktreform in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. In einer Tagung am Dienstag, 13. Januar 2015, ab 15 Uhr blicken Experten aus Politik, Arbeitsverwaltung, Wissenschaft und Kirche auf die Folgen der Reform und fragen nach der Gerechtigkeit des Gesetzes. Unter anderem diskutiert Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck mit NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD).

Zum Auftakt der Veranstaltung liest die Journalistin Eva Müller aus ihrem Buch „Deutschland dritter Klasse“. Die Vorsitzende der Geschäftsführung der NRW-Regionaldirektion der Agentur für Arbeit, Christiane Schönefeld, erläutert die Notwendigkeit einer Arbeitsmarktreform und ihre Folgen. Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, hinterfragt, was nach mehreren Reformen von der ursprünglichen Hartz-Gesetzgebung übrig geblieben ist. In der anschließenden Podiumsdiskussion ziehen neben Hüther und Schönefeld auch Bischof Overbeck, NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider und der Leiter der Bochumer Arbeitsagentur, Luidger Wolterhoff, eine Zwischenbilanz der Hartz IV-Reform und blicken auf die Zukunft der Arbeitsmarktpolitik.

Die Teilnahmegebühr für die Tagung beträgt 20 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung ist telefonisch (0208/99919981), per E-Mail (akademieanmeldung@bistum-essen.de) oder über die Internetseite der Akademie möglich. (lk/tr)

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