Wohltätigkeitsmahl für ein stationäres Hospiz

Zum "2. Barbaramahl Ruhr" hat der Katholikenrat Bottrop eingeladen. Hauptredner ist Wilhelm Bonse-Geuking, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung. Der Erlös des Wohltätigkeitsmahles ist für die Errichtung eines stationären Hospizes in Bottrop bestimmt.


Katholikenrat Bottrop lädt zum „2. Barbaramahl Ruhr“

Eine im Kulturhauptstadtjahr 2010 in Bochum ins Leben gerufene Initiative findet am Freitag, 2. Dezember, in Bottrop ihre Fortsetzung: das „Barbaramahl Ruhr“. Dazu hat der Katholikenrat Bottrop 110 Gäste in die "Alte Börse“ eingeladen. Nach dem Vorbild der Bremer "Schaffermahlzeit" wird ihnen ein von einem kulturellen Programm umrahmtes Mahl geboten, für das die Teilnehmer und weitere Sponsoren Spenden für einen caritativen Zweck leisten. Beim "2. Barbaramahl Ruhr" geht der Reingewinn an die Bottroper Hospizbewegung zur Errichtung eines stationären Hospizes in der Stadt.
 
Darüber freut sich der Vorsitzende des Fördervereins der Hospizarbeit Bottrop, Dr. Klaus-Dieter Erkrath, ganz besonders: „ Das Barbara-Mahl ist eine schöne Idee und hilft uns auf dem Weg zur von Vielen ersehnten Hospiz-Einrichtung ein ganzes Stück weiter.", erklärt Dr. Erkrath. Seit 20 Jahren gibt es Hospizarbeit in Bottrop. Jährlich werden rund 50 Sterbende begleitet. Ziel des Vereins ist es unter anderem, ein stationäres Hospiz einzurichten.

Während in Bochum der Gedanke der Integration der Zuwanderer aus vielen Ländern mit Blick auf die heilige Barbara hervorgehoben wurde, soll sie beim Bottroper Treffen unter dem Gesichtspunkt der Innovation betrachtet werden, was in der "InnovationCity" durchaus nahe liegt. "Bottrop - Bergbau - Barbara, diese drei stehen mit ihrer langjährigen Geschichte gleichsam für die Tradition. Aber wie die Stadt selbst und der Bergbau steht der Name der Heiligen auch für Innovation in der Kirchenentwicklung. Innovation kann sich nicht mit Technischem begnügen, sie sollte sich ebenso auf ein Umdenken im Leben erstrecken", so Katholikenratsvorsitzende Rita Brauckmann. Deshalb habe man das 2. Barbaramahl unter das Motto „Innovation Barbara, Bottrop - Stadt und Kirche zwischen Tradition und Aufbruch“ gestellt.
 
Hauptredner bei diesem Wohltätigkeitsmahl ist Wilhelm Bonse-Geuking, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung.  Als kirchlich engagierter Unternehmer wird er den Faden aus der Historie von Gesellschaft und Kirche hin zu den neuen moralischen und ökologischen Herausforderungen in der Zukunft spinnen - und das mit Blick auf die InnovationCity. Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Bernd Tischler.

Da die heilige Barbara, deren Gedenktag der 4. Dezember ist, nicht nur als Schutzpatronin der Bergleute und Hüttenarbeiter, sondern auch als Fürsprecherin der Sterbenden verehrt wird, erschien es den Organisatoren sinnvoll, den Reinerlös aus dem Barbaramahl zum Aufbau eines stationären Hospizes bereitzustellen. Dieser Plan stieß bislang auch  bei Sponsoren wie dem Movie Park, der Sparkasse, der August-Thyssen-Stiftung, der Volksbank Kirchhellen oder den Unternehmen Gelsennet und ELE auf Zustimmung, die mit nennenswerten finanziellen Beiträgen das Projekt unterstützen. (do)

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