„Winter im Sommer – Frühling im Herbst – Erinnerungen“

Am 07. Juli, 19.30 Uhr, liest Joachim Gauck auf Einladung des Medienforums im Bistum Essen aus seinen Erinnerungen an das Leben in der ehemaligen DDR. Er war engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR.

Lesung und Gespräch mit Joachim Gauck

Er gilt als eine der Schlüsselfiguren der jüngsten deutschen Geschichte: Joachim Gauck. In seinem Buch „Winter im Sommer – Frühling im Herbst – Erinnerungen“ blickt Gauck auf sein Leben in der ehemaligen DDR zurück. Auf Einladung des Medienforums im Bistum Essen liest Gauck am Donnerstag, 07. Juli, 19.30 Uhr, in der Aula des Bischöflichen Generalvikariates, Zwölfling 16, aus seinen Erinnerungen.

Joachim Gauck war engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung, in welchem er als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen tätig war. Er verlebte seine Kindheit in einem Dorf an der Ostseeküste. Später studierte er Theologie in Rostock und fand seinen Weg in die Kirche in Mecklenburg. Distanz zum DDR-System prägte seine Tätigkeit von Anfang an. Wie selbstverständlich wurde er Teil einer kritischen Bewegung und schließlich zu einer Symbolfigur im Umbruch von 1989. Nach dem Mauerfall übernahm Gauck politische Verantwortung und wurde unter anderem Abgeordneter im ersten freien Parlament der DDR. Der Kampf gegen das Vergessen und Verdrängen hatte für Gauck immer eine besondere Bedeutung.

In seinem Buch beschreibt er in klaren Bildern, welche traumatisierende Erfahrung mit dem Leben in der ehemaligen DDR verbunden war und welch beglückendes Gefühl das Leben in der Freiheit versprach.

Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft. (ja)

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