„Wie viele Brote habt ihr?“

Der Weltgebetstag 2011 stellt Chile in den Mittelpunkt - das Land und die Menschen. Gefeiert wird er traditionell am ersten Freitag im März, am 4. März.


Chile steht im Mittelpunkt des Weltgebetstages 2011


„Wie viele Brote habt ihr?“ unter diesem Titel steht der Weltgebetstag der Frauen 2011, der das südamerikanische Land Chile und seine Menschen in den Mittelpunkt stellt. Am Freitag, 4. März, werden Frauen, Männer und Kinder in über 170 Ländern und Regionen weltweit in ökumenischen Gottesdiensten den Weltgebetstag feiern. Auch in den Städten und Kreisen des Ruhrbistums, von der Lenne bis zum Rhein, laden Frauen zur Mitfeier von Gottesdiensten ein.


Das Weltgebetsland Chile ist ein Land der extremen Gegensätze und das sowohl geographisch, als auch politisch, ökonomisch und gesellschaftlich. Auf der einen Seite Naturschönheiten und Reichtum an Bodenschätzen. Auf der anderen Seite leidet das Land schwer an den Folgen seines unter der Pinochet-Dikatur etablierten neoliberalen Wirtschaftsmodells, das zu krassen sozialen Unterschieden und der Vereelendung großer Bevölkerungsgruppen geführt hat. Das schwere Erdbeben in Chile Anfang 2010 hat den Menschen ganz konkret vor Augen geführt: Wir müssen das, was wir haben, solidarisch teilen! Und so begegnet einem in dem weltweit gefeierten Weltgebetstags-Gottesdienst der chilenischen Frauen immer wieder das solidarische Teilen: in den Bibellesungen, der Landesgeschichte und der Gottesdienstgestaltung.(dr)

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