„Wer aufhört zu lernen, ist alt...“

Erleichterung, Freude und auch Stolz. Acht junge Frauen und Männer haben jetzt ihre Ausbildung im Bischöflichen Generalvikariat, in Einrichtungen des Bistums und beim Bischöflichen Hilfswerk Adveniat abgeschlossen. Jetzt beginnt für die Kauffrauen und -männer für Bürokommunikation, für eine Köchin und eine Hauswirtschafterin das Berufsleben.

Acht junge Frauen und Männer beendeten erfolgreich ihre Ausbildung

Sie haben es geschafft. Erleichterung, Freude und auch etwas Stolz ist den Gesichtern abzulesen. Nach drei Jahren haben Dinah Hähner, Kristina Lovric, Artur Giovanoli und Marko Zivojinovic ihre Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann für Bürokommunikation im Bischöflichen Generalvikariat Essen abgeschlossen. Auch Ines Leichert, die als erste Auszubildende ihren Abschluss als Köchin in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ gemacht hat, und Janina Steinig, die ebenfalls in der "Wolfsburg" zur Hauswirtschafterin ausgebildet wurde, haben es geschafft.  Katharina Przybilla und Zaneta Weissbrich durchliefen die Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation im Bischöflichen Hilfswerk Adveniat. 

„Sie sind  während ihrer Ausbildung so richtig im Generalvikariat herumgekommen“, sagte die kommissarische Leiterin des Personaldezernates, Claudia Tiggelbeck, rückblickend. In der Tat, hier waren die Einsatzbereiche vielfältig, von der Registratur über die verschiedenen Zentralabteilungen bis hin zu den Dezernaten. Tiggelbeck dankte den Ausbildern für die engagierte Begleitung der jungen Menschen. Den Ex-Azubis gratulierte sie zur  bestandenen Ausbildung und gab ihnen einen Satz von Henry Ford mit auf den Weg: „Wer aufhört zu lernen, ist alt, mag er 20 oder 80 Jahre alt sein.“ – Den jungen Frauen und Männern legte sie deshalb ans Herz: „Lernen Sie weiter!“


Start ins Berufsleben ermöglichen

Auch Generalvikar Dr. Hans-Werner Thönnes gratulierte den Berufsanfängern zum gelungenen Ausbildungsabschluss und überreichte ihnen das Zeugnis und ein Geschenk. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie einen guten Start gewonnen haben und sich in Zukunft weiterentwickeln können“, so Thönnes. Das Bistum werde auch weiterhin Ausbildung betreiben und „jungen Menschen einen Start in das Berufsleben ermöglichen“.

Dass die „Abschlussfeier“ in der Aula des Bischöflichen Generalvikariates nun zum dritten Mal gemeinsam mit den ehemaligen „Adveniat-Azubis“ stattfand, wertete Christian Frevel von der Geschäftsführung des Hilfswerkes als Ausdruck einer „guten Partnerschaft“. Die Auszubildenden hätten gelernt, wie ein christliches Hilfswerk arbeite und wie internationale Konfliktlösung bewältigt werde. „Sie konnten bei uns über den deutschen Tellerrand hinausschauen“, betonte Frevel. Denn das Augenmerk von Adveniat ist auf Lateinamerika und seine Menschen gerichtet. Seit 1996 bildet das Hilfswerk jährlich zwei junge Leute aus.      

Alle acht alle ehemaligen Auszubildenden erhalten einen einjährigen Anschlussvertrag, um erste Erfahrungen im erlernten Beruf sammeln zu können. Zur Zeit werden im Bischöflichen Generalvikariat insgesamt 24 Frauen und Männer ausgebildet, bei Adveniat sechs und im KiTa-Zweckverband zwei.

„Die Prüfung war anstrengend und aufregend, aber ich bin froh, es geschafft zu haben“, so Janina Steinig, die jetzt frischgebackene Hauswirtschafterin ist. Die Begleitung während der Ausbildung sei gut gewesen und das Arbeitsklima „prima“. (do)

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