Weltkindertag: „Kinder wollen mitreden“

Am 20. September ist Weltkindertag. Dann stehen weltweit die Rechte der Kinder im Vordergrund. Zu diesem Anlass werden Aktionen und Feste vorbereitet. Auch die KiTas im Ruhrbistum tragen ihren Teil dazu bei. Auf dem Programm stehen Kinderkonferenzen, Gesprächsrunden und ein Flohmarkt.

KiTas im Ruhrbistum machen auf das Mitspracherecht von Kindern aufmerksam

Am 20. September ist Weltkindertag. Dann stehen weltweit die Rechte der Kinder im Vordergrund. Unter dem Motto „Kinder wollen mitreden“ werden auch an vielen Orten in Deutschland Aktionen und Feste vorbereitet, um auf das Mitspracherecht der kleinen Bürger aufmerksam zu machen. Zum Mitspracherecht zählt das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. zum Beispiel Mitbestimmungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler bei der Raum- und Unterrichtsgestaltung in Schulen oder die Verankerung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Prozessen der Stadtplanung. Ein weiteres Ziel ist auch die Verankerung von Schutz, Förderung und Beteiligung von Kindern im Grundgesetz.

Die KiTas im Ruhrbistum tragen ihren Teil zum Weltkindertag bei. Im Laufe des Tages werden unter anderem von allen KiTas einer Pfarrei gleichzeitig bunte Luftballons in die Luft gelassen, Kinderkonferenzen geführt, Eltern mit Migrationshintergrund als Gesprächspartner zu weltweiten Kinderrechten in die KiTa eingeladen oder ein Kinderflohmarkt im Duisburger Forum organisiert, dessen Erlös an die Kindernothilfe Duisburg für Kinder in Ostafrika geht.

Zur Unterstützung der KiTa-Aktionen vor Ort gibt es „Kinder wollen mitreden“-Postkarten. Diese können die Kinder in ihrem Umfeld verteilen und so auf ihr Mitspracherecht aufmerksam machen. Die Karte soll Kinder und Eltern neugierig machen und als Gesprächsanregung dienen. So können Kinder etwa Fragen zu dem abgebildeten Motiv stellen: „Warum ziehen wir die Welt eigentlich in einem Bollerwagen hinter uns her?“

Der KiTa Zweckverband Essen beschäftigt sich täglich mit den Fragen nach Kinderrechten und setzt sich regelmäßig mit Kampagnen und Aktionen für Kinder ein, macht auf Missstände aufmerksam, bietet Unterstützung und Hilfe an, begleitet Kinder auf ihrem Weg und stärkt sie in ihren Rechten. „Es reicht aber nicht, wenn sich nur Institutionen, die sich ohnehin tagtäglich für Kinder einsetzen, am Weltkindertag beteiligen“, so Geschäftsführer Peter Wenzel zu der aktuellen Aktion des Zweckverbandes und seiner rund 300 angeschlossenen Kindertageseinrichtungen. „Die Welt einmal aus der Sicht von Kindern zu betrachten, ist ein Aufruf, der alle Menschen erreichen und zum Mitmachen auffordern sollte: die Öffentlichkeit, die Medien, die Politik und auch den Nachbarn von nebenan“, so Wenzel.

Hintergrund:
Am Weltkindertag erinnert UNICEF die Regierungen an ihre Pflicht, Kindern unabhängig von ihrer Herkunft ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Seit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 1989, die von allen Ländern mit Ausnahme Somalias und der USA ratifiziert wurde, ist dieses Recht auf Grundversorgung völkerrechtlich verbindlich festgeschrieben. Unter dem Motto „Kinder haben was zu sagen“ geht es der UNICEF in diesem Jahr vor allem um den Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention: Die Berücksichtigung des Kindeswillens. (kk/ms)


www.weltkindertag.de

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