Weltjugendtag 2013: Mitfahrer gesucht

Brasilien kennenlernen, mit anderen Jugendlichen den Glauben feiern, Gemeinschaft erleben: Viele Gründe sprechen dafür, 2013 beim Weltjugendtag in Rio de Janeiro dabei zu sein. Eine Möglichkeit dort hin zu kommen, bietet das Bistum Essen. Noch sind Plätze frei.

Noch freie Plätze für die Fahrt nach Rio de Janeiro

Mit weit geöffneten Armen steht die Statue „Cristo Redentor“ (Christus der Erlöser) hoch oben auf dem Corcovado-Berg über der Metropole Rio de Janeiro. Von dort aus begrüßt sie im nächsten Jahr dann Millionen junge Pilgerinnen und Pilger, die beim Weltjugendtag (vom 23. bis 28. Juli 2013) ihre Kirche und ihren Glauben in der brasilianischen Stadt feiern werden. Auch das Bischöfliche Jugendamt im Bistum Essen und die Jugendkirche TABGHA bieten rund um den Weltjugendtag eine dreiwöchige Reise nach Rio de Janeiro an. Anmelden zum können sich interessierte Jugendliche aus dem Ruhrbistum im Alter zwischen 18 und 35 Jahren noch bis Montag, 5. November.

„Im Mittelpunkt der Fahrt steht natürlich die Teilnahme am Weltjugendtag und die Begegnung mit jungen Katholiken aus der ganzen Welt“, erzählt Matthias Feldmann aus dem Vorbereitungsteam für die Bistumsfahrt. „Den Jugendlichen bietet sich eine großartige Chance, ihre Kirche und ihren Glauben einmal ganz anders zu erfahren. Sie erleben, was es für andere junge Menschen bedeutet, katholisch zu sein und Gottesdienst zu feiern“. Die Jugendlichen sollen aber auch die Möglichkeit bekommen, das Land, die Stadt und ihre Bewohner kennen zu lernen. Mit allen ihren Facetten. Auf dem Programm stehen daher nicht nur die verschiedenen Touristenattraktionen, sondern auch Besuche bei sozialen Projekten. Denn dass Rio nicht nur weiße Sandstrände, blaues Meer und Cocktails bietet, lässt sich nicht verleugnen. Auch Armut, Elend und Kriminalität sind allgegenwärtig.

„Umso wichtiger, dass die Pilgerinnen und Pilger nicht unvorbereitet zum Weltjugendtag nach Rio reisen“, weiß Matthias Feldmann. Verpflichtend für alle Teilnehmer sind daher die monatlichen Vorbereitungstreffen, die das Organisationsteam ab November in Bochum, Essen und Oberhausen anbietet. Dort können sich die Jugendlichen kennen lernen, erste Einblicke in die brasilianische Kultur bekommen und die Grundlagen der portugiesischen Sprache lernen. „Wir wollen die Teilnehmer möglichst gut auf die kulturellen Unterschiede vorbereiten und sie für die schwierige Lebenssituation der Menschen vor Ort sensibilisieren“, so der Organisator. „Es ist außerdem wichtig, dass sie sich damit auseinandersetzen, wie sie oder ihre Mitreisenenden möglicherweise in schwierigen Situationen reagieren.“ Angst, mit nach Rio zu fahren, muss keiner haben – da ist sich Feldmann sicher. Er freut sich vielmehr auf gute und intensive Begegnungen mit den Einwohnern der Millionenmetropole: „Ich habe sie bei meinen Reisen dorthin als sehr offen und gastfreundlich erlebt, trotz der schwierigen Bedingungen unter denen sie oftmals leben. Sie strahlen einfach ein positives Lebensgefühl aus“.

Die Fahrt des Bistums Essen zum Weltjugendtag beginnt am 14. bzw. 15. Juli und endet am 4. bzw. 5. August. Im Teilnehmerbeitrag von 2.200 € enthalten sind der Flug, die Unterbringung, die Verpflegung sowie das Programm. Das erste Vorbereitungstreffen findet am Donnerstag, 8. November, in der Jugendkirche TABGHA in Oberhausen statt. Weitere Informationen zu der Reise und zum Anmeldeverfahren gibt es im Internet unter www.jugendkirche-oberhausen.de oder bei Stefan Wiesel (stefan@jugendkirche-oberhausen.de) und Daniela Kolbeck (Daniela.Kolbeck@kkja-bistum-essen.de). (ms)

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