Weihbischof Zimmermann zu Gast bei der Landessynode der Westfälischen Kirche

In einem Grußwort an die Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen hob der Essener Bischofsvikar für Ökumene die Verbundenheit mit den evangelischen Christen hervor und dankte für die Einladung, das Reformationsjubiläum 2017 gemeinsam zu begehen.

In Namen der Bistümer Münster, Paderborn und Essen überbrachte Weihbischof Zimmermann Grüße an die Landessynode der evangelischen Kirche von Westfalen. Er halte es für bedeutsam und weit mehr als Routine, dass ein Vertreter der Katholischen Kirche bei der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen spreche, so Zimmermann am Montag in Bielefeld. Das ökumenisches Miteinander lebe von der persönlichen Begegnung, "davon dass man sich kennt, davon dass man wahrnimmt, wie der andere den Christusglauben lebt, ihn bezeugt und darum ringt, ihm Gestalt im Heute zu geben."

Ausdrücklich dankte der Bischofsvikar für Ökumene aus dem Ruhrbistum für die Einladung der evangelischen Seite, das Reformatationsgedenken 2017 in ökumenischer Verbundenheit zu feiern. Für die katholischen Bistümer sagte er die Bereitschaft zum Mitfeiern zu.

Zimmermann erinnerte an das Zweite Vatikanische Konzil, das vor 50 Jahren die Öffnung zur Zusammenarbeit mit den anderen christlichen Kirchen vollzogen habe. Seitdem sei es zu einer weitreichenden Annährungen der Konfessionen gekommen.

Mit Blick auf die inhaltlichen Beratungen der Landessynode stellte der Weihbischof fest, dass die jüngsten Positionierungen der Evangelischen Kirche zu Ehe und Familie auf katholischer Seite in einigen Punkten auf Vorbehalte gestoßen seien. "Viele befürchten, dass damit ein gemeinsames christliches Zeugnis wie auch in anderen ethischen Fragen erschwert wird. Im Sinne eines aufrichtigen ökumenischen Miteinanders möchte ich diese Sorge hier nicht verschweigen", so Zimmermann wörtlich.

Grußwort von Weihbischof Zimmermann bei der Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen

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