von Thomas Rünker

Weihbischof Zimmermann eröffnet Wallfahrtszeit in Neviges

Der Besuch des Essener Weihbischofs im Bergischen Land verdeutlicht die enge Beziehung zwischen dem Ruhrbistum und dem Marienwallfahrtsort.

Pontifikalamt im Mariendom

Der Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann eröffnet am Sonntag, 1. Mai, die Wallfahrtszeit in Neviges. Um 9.30 Uhr feiert er im Mariendom des Bergischen Städtchens ein Pontifikalamt, das musikalisch vom Pfarr-Cäcilienchor zusammen mit Solisten und Instrumentalisten gestaltet wird. Unter der Leitung von Ursula Klose präsentiert das Ensemble die Messe in G von Carl Maria von Weber.

Neviges liegt rund zehn Kilometer südlich der Essener Stadtgrenze und damit nicht mehr auf dem Gebiet des Ruhrbistums, sondern des Erzbistums Köln. Das dennoch ein Essener Weihbischof die Wallfahrtssaison in der berühmten Böhm-Kirche eröffnet, ist Zeichen für die enge Verbundenheit zwischen Neviges und dem Bistum Essen: Das ganze Jahr über pilgern zahlreiche Gruppen aus dem Ruhrgebiet zum Gnadenbild der „Muttergottes von Hardenberg“. Diese Darstellung Marias dürfte in diesem Jahr indes besonders im Fokus stehen: Im Februar war das Bild aus dem 17. Jahrhundert von Unbekannten gestohlen, dann aber – eingewickelt in Butterbrotpapier – wieder an der Klosterpforte abgelegt worden.

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