Weihbischof Zimmermann eröffnet dritten Interreligiösen Dialog

Mystik im Christentum, Islam und Judentum ist das Thema der zweitägigen Fachtagung, die Zimmermann, Bischofsvikar für den Interreligiösen Dialog im Ruhrbistum, am Montag eröffnet hat.

Fachtagung thematisiert Mystik in den drei Weltreligionen

Weihbischof Wilhelm Zimmermann hat am Montag den dritten Mülheimer Interreligiösen Dialog in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ eröffnet. Zimmermann verwies in seiner Begrüßung auf die „gute Tradition“ des Gesprächs zwischen den Religionen, gerade zwischen Juden Christen und Muslimen. Mit Blick auf das Thema der zweitägigen Tagung „Ins undurchdringliche Licht schauen. Mystik im Judentum, Christentum und Islam“, verwies Zimmermann darauf, dass sich das Christentum als sogenannte „mystagogische“ Religion verstehe, „als Religion, die Menschen in das Geheimnis Gottes einführt und sie befähigt und ermuntert, Erfahrungen mit Gott zu machen und sie für das Leben zu erschließen und zu deuten“. Doch auch das Judentum und der Islam hätten ihre mystischen Traditionen. Diese Traditionen „darzustellen und miteinander ins Gespräch zu bringen“ sei Aufgabe des dritten Interreligiösen Dialogs.

Als Bischofsvikar für den Interreligiösen Dialog hatte Weihbischof Zimmermann gemeinsam mit der „Wolfsburg“ und Professor Mouhanad Khorchide vom Zentrum für Islamische Theologie an der Uni Münster zur der zweitägigen Veranstaltung eingeladen. Noch bis Dienstag Nachmittag referieren hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen drei Religionsgemeinschaften und diskutieren mit Dutzenden Besuchern der Fachtagung. (tr)

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