Weihbischof trifft lokale ACKs

Auf Einladung des Bischofsvikars für Ökumene, Weihbischof Wilhelm Zimmermann, trafen sich erstmals Vertreter der lokalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen zu einem Informationsaustausch im Bischöflichen Generalvikariat.

In sieben Städten im Bistum Essen haben sich die christlichen Kirchen zu lokalen Arbeitsgemeinschaften zusammensgeschlossen. Vertreter aller sieben Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (ACK) kamen jetzt zu einem Informationsaustausch zusammen und berichteten über iher Aktivitäten.

Eingeladen zu dem Treffen hatte Weihbischof Wilhelm Zimmermann, seit Juli Bischofsvikar für Ökumene im Bistum Essen. Gemeinsam mit Ökumenereferent Volker Meißner wies er darauf hin, dass sich das Bistum Essen in seinem Zukunftsbild zu Intensivierung der ökumenischen Zusammenarbeit verpflichtetet habe. Das Referat Ökumene wolle daher die Vernetzung ökumenische Engagierter fördern, die Arbeit vor Ort unterstützen und Impulsgeber sein.

In den Berichten aus den ACKs wurden sowohl die Vielfalt der ökumenischen Initiativen aber auch aktuelle Probleme deutlich. Weihbischof Zimmermann macht darauf aufmerksam, dass es im Zuge der weiteren Veränderung in der Struktur von Pfarreien auch für die Ökumene darauf ankomme, die zahlreichen Orte kirchlichen Lebens jenseits des Pfarrbüros in den Blick zu nehmen. Solche Orte könnten z.B. auch die kirchliche Kindertagesstätte oder das kirchliche Altenpflegeheim sein.

Diskutiert wurde weiter über Formen ökumenischer Gastfreundschaft in kirchlichen Gebäuden. Angesichts der Sparzwänge wird es in den kommenden Jahren zur Schließung weiterer Kirchen und Gemeindehäuser kommen. Dabei sollte überlegt werden, wo es sinnvoll ist, Gebäude gemeinsam zu nutzen. Auch wäre es wichtig, Schließungspläne über die Grenzen der eigenen Kirche hinweg zu kommunizieren und darauf zu achten, dass infolge nicht abgestimmter Planungen nicht ganze Stadtteile oder Quartiere ohne christliche Kirche entstehen.

Eine Liste der lokalen ACKs und der jeweiligen Mitgliedskirchen steht hier zur Verfügung.

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