Viele Klinik-Mitarbeiter „von christlichen Idealen beseelt“

Das christliche Profil konfessioneller Kliniken stand am Wochenende im Fokus des vierten Kongresses der bistumseigenen Krankenhaus-Entwicklungsgesellschaft Kosmas und Damian (K+D) in Essen.

Bischof Overbeck warnt bei K+D-Kongress vor Werte-Pessimismus

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat am Wochenende beim vierten Kongress der Kosmas und Damian (K+D) GmbH in Essen auf das hohe Wertebewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in katholischen Krankenhäuser verwiesen. „Die Ordensschwestern, die als leibhaftiges Symbol für die Präsenz christlicher Werte im Gesundheitswesen standen, haben kein Werte‐Vakuum hinterlassen“, sagte Overbeck in seiner Ansprache. Vielmehr seien „viele der im Gesundheitssektor beschäftigten Menschen von christlichen Idealen beseelt und wünschen sich, diesen Idealen Ausdruck zu verleihen“.

Konkret forderte Overbeck dazu auf, die christlichen Werte und Ressourcen vieler Mitarbeiter katholischer Kliniken wahrzunehmen, wertzuschätzen, dass viele Mitarbeitende bereit seien. Es gehe darum, sich den verschärften Rahmenbedingungen zu stellen und darauf zu vertrauen, „dass diese Werte und Ressourcen trotz erschwerter Arbeitsbedingungen und wachsender Frustration lebendig geblieben sind“. Zudem müssten katholische Krankenhäuser ermöglichen, dass ihre Angestellten „auch unter den Bedingungen eines zunehmend ökonomisierten Gesundheitswesens noch Orte finden, an denen ihre Wertüberzeugungen zufriedenstellend zum Ausdruck gebracht werden können“, sagte Overbeck.

K+D, die bistumseigene Krankenhaus-Beteiligungs- und Entwicklungsgesellschaft, unterstützt die Profilbildung der konfessionellen Kliniken. So konnten sich die rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses in sechs Workshops zu Themen wie wertschätzende Kommunikation, mitarbeiterorientierte Führung, Sterbe- und Trauerkultur bis hin zu kirchlichen Compliance-Regeln mit einzelnen Facetten eines katholischen Krankenhaus-Profils auseinandersetzen. (tr)

Ansprache Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (PDF)

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