Video: Vor dem Dienst in Afghanistan - "Trainingslager" für Militärpfarrer

Bis Mitte Dezember tauscht die Bundeswehr einen Großteil ihres Kontingents am Hindukusch aus. Rund 4.200 Soldatinnen und Soldaten befinden sich zurzeit dort im Einsatz. Begleitet werden sie auch von drei katholischen Militärpfarrern.

Ein exklusiver Einblick in die Vorbereitungen der katholischen Militärseelsorger.

Zwischen Deutschland und Afghanistan herrscht in den kommenden Wochen ein reger Flugverkehr: Bis Mitte Dezember tauscht die Bundeswehr einen Großteil ihres Kontingents am Hindukusch aus. Rund 4.200 Soldatinnen und Soldaten befinden sich zurzeit dort im Einsatz. Begleitet werden sie auch von drei katholischen Militärpfarrern. Die feiern dort nicht nur Gottesdienste, sondern sind vor Ort Ansprechpartner in allen Lebenslagen, verschwiegene Zuhörer und auch sonst echte "Seelsorger" - und das längst nicht nur für wirklich fromme Soldaten.

Auch für die Geistlichen keine Routine, sondern ein Knochenjob, bei dem sie oft körperlich und seelisch an ihre Grenzen gehen müssen. Und dafür brauchen sie auch eine besondere Vorbereitung - die so genannte "Einsatzbezogene Basisausbildung": Dabei sollen die Pfarrer (und Pastoralreferenten) zum einen Einblicke in die Strapazen des Soldatenalltags bekommen, zum anderen aber auch selbst lernen, wie sie sich in bestimmten brenzligen Situationen verhalten müssen. Auf dem Ausbildungsprogramm im "Trainingslager" steht eine Erste-Hilfe-Ausbildung, der Umgang mit Kompass und Karte oder die Übung "Hören und Sehen bei Nacht". (KNA)

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