"Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen!"

„tut gut – Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen.“ - so heißt das Motto der diesjährigen gemeinsamen Sommersammlung von Caritas und Diakonie vom 22. Mai bis 12. Juni 2010.

Sommersammlung von Caritas und Diakonie

„tut gut – Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen.“  - so heißt das Motto der diesjährigen gemeinsamen Sommersammlung von Caritas und Diakonie. In der Zeit vom 22. Mai bis 12. Juni sind etwa 6.000 Caritas-Spendensammlerinnen und -sammler im Ruhrbistum unterwegs.

Der Direktor der Caritas im Ruhrbistum, Andreas Meiwes, schreibt in seinem Brief an die Sammlerinnen und Sammler: „Sie, liebe Sammlerinnen und Sammler, helfen durch Ihr Tun. Die Menschen brauchen Sie, und auch die Caritas braucht Sie. Sie sind eines unserer stärksten Pfunde. Ohne Sie wäre die Caritas um einiges ärmer, sind Sie es doch, die den Kontakt zu den Menschen in den Pfarreien halten, konkret helfen und Caritas vorleben“. Das ist nicht immer leicht. Gelegentlich hören die Sammlerinnen und Sammler kritisches zum Thema Kirche, gerade in diesen Zeiten. Trotz oder gerade deswegen ist das Werben für die „Marke“ Caritas wichtig.

In Bezug auf das Teilen führt Meiwes weiter aus: „Sie setzen ein Zeichen, denn Teilen, so scheint es, wird immer unpopulärer. Alleine die Tatsache, dass in Deutschland jedes Jahr Milliardenbeträge illegal ins Ausland transferiert werden, um an der Steuer vorbei Gewinne zu erzielen, zeigt wie auch Vertreter unserer so genannten Eliten zum Teilen stehen. Menschen, die meistens nicht ernsthaft mit existenziellen Problemen konfrontiert sind, sondern allenfalls mit Luxusproblemen.“

Die Spenden der Sommersammlung sind wichtig, weil sie „freie Mittel“ sind, die der Caritas die Möglichkeit bieten, Projekte zu unterstützen, für die es sonst keine Finanzierung gäbe, um Menschen zu helfen, die sich selbst nicht helfen können. Es geht um den immer größer werdenden Teil der Bevölkerung, deren wirtschaftliche Lage prekär ist: zum Beispiel Menschen im HARTZ IV-Bezug. Es geht um Hilfen für Alleinerziehende, für Menschen mit Suchtproblemen oder Menschen ohne Obdach.

Bei der Sammlung verbleiben 50 Prozent der Spenden in den Gemeinden, 30 Prozent gehen an die örtlichen Caritasverbände. Die Caritas im Ruhrbistum erhält 20 Prozent der Spenden. Die Sammlerinnen und Sammler der Caritas können sich ausweisen und stellen auf Wunsch auch Spendenquittungen aus. Diese sind steuerlich absetzbar. (cde/do)

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