Unterwegs für Menschen in Haiti und Madagaskar

Schritt für Schritt sind sie unterwegs für die gute Sache! Für die Bischöfliche Hauptschule am Stoppenberg sowie für die Katholische Hauptschule in Essen-Steele gehört der Solidaritätslauf am Aschermittwoch längst zur Tradition. Auch in diesem Jahr schnüren wieder Schüler, Lehrer und Eltern die Laufschuhe....

Katholische Schulen starten mit Solidaritätsläufen in die Fastenzeit

Laufen, laufen, laufen – Schüler, Lehrer und viele Eltern der Bischöflichen Hauptschule am Stoppenberg machen sich am Aschermittwoch, 17. Februar, im Anschluss an den Gottesdienst um 9.15 Uhr in der Kirche St. Nikolaus, auf den Weg durch den Norden der Stadt Essen. Die Läufer zeigen ihre Solidarität für das Projekt „Haiti – Hoffnung geben“, für das sich das gesamte Schulzentrum am Stoppenberg stark macht. Im Vorfeld zu dem Lauf sind jede Menge Sponsoren gesucht und gefunden worden.

Mit den Spenden, die die Aktivisten vom Stoppenberg Kilometer für Kilometer erlaufen, unterstützen die Schulen die Arbeit der Salesianer in Port-au-Prince. Das Projekt „Haiti – Hoffnung geben“ reicht von der Soforthilfe zum Überleben - unter anderem werden dringend Tabletten zur Entkeimung von Trinkwasser benötigt -, dem Schutz für Straßenkinder, bis zum Aufbau eines zerstörten Schulgebäudes sowie der Einrichtung der Schule. Um die Hilfe für dieses Projekt voranzutreiben, machen sich rund 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Anschluss an den Aschermittwoch-Gottesdienst in der St. Nikolaus Kirche (9.15 Uhr) in Stoppenberg auf den Weg. Dieser Weg führt die Läufer von der Kirche am Schulzentrum vorbei zum Revierpark Nienhausen und zurück zum Schulzentrum nach Essen- Stoppenberg.

In Essen-Steele machen sich die Schüler und Lehrer der Katholischen Hauptschule Marienschule auf den Weg. Im Anschluss an den „Reisesegen“, den der Essener Weihbischof Franz Vorrath den Solidaritätsläufern um 9 Uhr am Schulgebäude Neuholland (Neuholland 38) spendet, sind sie für das Misereor-Projekt „Ein Dorf macht Schule“ auf den Straßen von Essen-Steele und Umgebung unterwegs.

Das Projekt „Ein Dorf macht Schule“ ist erwachsen aus dem kleinen Dorf Ambify, es liegt im Hochland Madagaskars. Die Kinder hier gingen bisher nicht zur Schule, weil diese zu weit weg ist. Deshalb schritten die Bewohner von Ambify selbst zur Tat und gründeten ihre eigene Schule – unterstützt von der kleinen Hilfsorganisation VOZAMA. Ein Raum im Haus des Dorfältesten, mit einfachen Mitteln und viel Liebe renoviert, wurde zum Klassenzimmer.

MISEREOR finanziert auch in diesem Jahr den Aufbau von weiteren Ausbildungsorten, denn VOZAMA ist eine den gegebenen Verhältnissen gut angepasste und originelle Antwort auf die katastrophale Notsituation in den Schulen Madagaskars. Das mit hohem Einsatz der armen Bevölkerung durchgeführte Schulprogramm ist erfolgreich und ein wegweisender Beitrag zu einer lebensnahen Grundbildung.(dr)

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