"Unschätzbare Verdienste" für das Bistum Essen

Am 24. November wird Dr. Paul Hoffacker 80 Jahre alt. Bischof Overbeck gratuliert und dankt für alle Aktivitäten, die Hoffacker in "gut 60 Arbeitsjahren beruflich und ehrenamtlich" geleistet hat.


Bischof Overbeck gratuliert Dr. Paul Hoffacker zum 80. Geburtstag

Einen "runden Geburtstag" kann am Mittwoch, 24. November, Dr. Paul Hoffacker feiern: Er wird 80 Jahre alt. "Von Herzen möchte ich Ihnen dazu persönlich wie im Namen des Bistums gratulieren und Ihnen Gottes reichen Segen wünschen für alles, was das Leben für Sie an Gutem und vielleicht auch Schwerem noch bereit hält", gratuliert Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck dem Essener, der über Jahrzehnte für das Bistum Essen "unschätzbare Verdienste" erworben habe.

Hoffacker wurde 1930 in Wesel geboren. Nach dem Abitur 1951 studierte er Rechtswissenschaften und wurde 1961 zum Dr. jur. promoviert. Seit 1977 ist er Rechtsanwalt. 1961 begann er seine Tätigkeit im kirchlichen Dienst, bis 1961 zunächst als Referent für Recht und Finanzen im Bistum Essen, von 1963 bis 1965 als Referent für Staatsbürgerliche Angelegenheiten beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken. "Es wäre müßig, alle Aktivitäten aufzuzählen, die Sie in Ihren gut 60 Arbeitsjahren beruflich und ehrenamtlich geleistet haben", schreibt Overbeck. Als bemerkenswerte Stationen nennt der Bischof beispielhaft den Einsatz Hoffackers als Geschäftsführer der Aktion Adveniat von 1966 bis 1977,  als Direktor der Katholischen Akademie Die Wolfsburg in Mülheim Speldorf (1981-1995) und als ehrenamtlicher Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Essen (1972 bis 1993). 

Aber auch das Engagement Hoffackers für mehr als zwei Jahrzehnte auf politischer Ebene würdigt der Bischof. Als familien- und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion habe er sich immer wieder für eine christlich fundierte Politik eingesetzt. "Bis heute verbinden viele Menschen in unserem Bistum mit Ihrem Namen Ihr Engagement in der Politik für eine christliche Erneuerung unserer Gesellschaft", so der Bischof weiter.

Bereits im Ruhestand, "der für Sie immer eher ein 'Unruhestand' war", übernahm Hoffacker den Vorsitz des Initiativkreises Nikolaus Groß. In dieser Funktion setzte er sich unermüdlich für das Gedenken dieses ersten und bisher einzigen Seligen des jungen Bistums Essen ein.

Hoffacker habe immer "starke und deutliche Worte für das berufliche und ehrenamtliche Engagement von Laien in der Kirche gefunden" und sei "nie müde geworden, der Kirche einen starken Platz in der Gesellschaft zu sichern". stellt Overbeck fest und wünscht: "Mögen Sie mit Gottes starkem Rückenwind und der Liebe Ihrer Familie das Kommende genauso kraftvoll gestalten wie das Zurückliegende." (mi)

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