Uns sollen alle Türen offen stehen!

Pünktlich zum Weltkindertag klopften vielerort kleine Hände an zahlreiche Türen. So auch an die Tür des Bischofs. Kinder aus einer Einrichtung des KiTa-Zweckverbandes machten auch im Bischofshaus auf ihre Rechte aufmerksam.

Teilhabe und Chancengleichheit zentrale Anliegen des Weltkindertages 

Auch in diesem Jahr feierten die Kinder aller Kindertageseinrichtungen des KiTa-Zweckverbands im Bistum Essen den Weltkindertag. Unter dem Motto „Chancen für Kinder – Uns sollen alle Türen offen stehen!“ machten die Mädchen und Jungen an vielen Orten auf das Recht auf Teilhabe und Chancengleichheit aufmerksam.

Auch Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck nahm sich der Wünsche und Bedürfnisse des Nachwuchses an und begrüßte einige Kinder, die ihm erklärten, was für sie von großer Bedeutung ist. Ein guter Familienzusammenhalt, wahre Freunde oder die Erfüllung ihres Traumberufs zählten dazu. Auch Weihbischof Ludger Schepers erhielt am Weltkindertag jungen Besuch und betonte, dass die Kirchentüren den Menschen – egal welchen Alters – immer offen stehen.

Fünf Mädchen und Jungen aus Mülheim folgten der Einladung von Carina Gödecke und fuhren nach Düsseldorf. Die Landtagspräsidentin öffnete den Fünfjährigen die Tür des nordrhein-westfälischen Landtags und hörte interessiert zu, was sie zu sagen hatten. So wünschten sich die Kinder zum Beispiel, dass sie auch weiterhin die Möglichkeit haben, in der KiTa Schach zu spielen. „Kinder haben ein Recht darauf, dass man ihre Bedürfnisse und Meinungen ernst nimmt“, machte Carina Gödecke deutlich, die selbst Enkelkinder in dem Alter hat. „Deshalb ist Partizipation ein so wichtiges Thema in den Kindertageseinrichtungen.“

Wo sie Ungerechtigkeiten wahrnehmen und welche Verbesserungsmöglichkeiten sie für ihren Stadtteil sehen, präsentierten heute außerdem zahlreiche KiTas vor dem Rathaus ihrer Stadt. Oberbürgermeister Sören Link hieß einige Kinder in Duisburg willkommen, genauso wie seine Amtskollegen Bernd Tischler in Bottrop und Ulrich Roland in Gladbeck. Viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister nahmen sich die Zeit und widmeten sich den zuvor in den KiTas vorbereiteten Anliegen der Mädchen und Jungen. „Wir freuen uns sehr, dass so vielen kommunalen Vertreterinnen und Vertretern das Thema Teilhabe am Herzen liegt und sie sich dafür stark machen“, resümierte Peter Wenzel, Geschäftsführer des KiTa Zweckverbands. „An vielen Stellen ist deutlich geworden, dass schon die Jüngsten etwas zu sagen haben.“ (KiTa, ja)

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