Trödel und Schnäppchen für den guten Zweck

Rund 3.500 Euro erbrachte der traditionelle "Flohmarkt am Dom" am 9. Juli. Unterstützt werden damit Projekte in Lateinamerika und Ruanda.



Rund 3.500 Euro für Projekte in Lateinamerika und Ruanda

Sammler und Schnäppchenjäger kamen am vergangenen Samstag, 9. Juli, rund um den Essener Dom auf ihre Kosten. 30 Gruppen aus Gemeinden und Verbänden des Bistums Essen boten beim traditionellen "Flohmarkt am Dom" Bücher, Spiele, CDs, praktische Haushaltswaren, Kinderspielzeug und vieles mehr zum Verkauf an. Unter dem Motto "Ich bin genauso anders wie du - Leben mit Behinderungen" wurde für den guten Zweck "getrödelt". Das Ergebnis: 3.456 Euro für Projekte in Lateinamerika und Ruanda.
Neben "allerlei Schönem, Nützlichem und Kuriosem" boten fünf Aktionsstände Informationen zum Tagesthema; im Dom-Cafe gab es neben Kaffee und Kuchen auch Musik und interessante Interviews. 

Mit dem Erlös des diesjährigen Flohmarkts wird zum einen das Komera-Centre in Ruanda durch die Anschaffung eines Fahrzeugs unterstützt. Im Komera-Centre lernen behinderte und traumatisierte Kinder und Jugendliche beispielsweise die Gebärdensprache. Sie üben aber auch alltägliche Aktivitäten wie allein zu essen, sich zu waschen oder anzuziehen, all jene Dinge, die ihnen ein normales Alltagsleben in ihrer Familie und ihrem Dorf ermöglichen. Ein Teil des Flohmarkt-Erlöses geht über die Bischöfliche Aktion ADVENIAT an die Christliche Bruderschaft der Kranken und Menschen mit Behinderung (FCPED) in Lateinamerika. In dem von der Bruderschaft erbauten Rehabilitätszentrum werden Menschen mit Behinderung physiotherapeutisch betreut. Darüberhinaus setzt sich die Organisation dafür ein, dass Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft so angenommen werden, wie sie sind.  (mi)

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