Trauer um Prälat Emil Breithecker

Früherer Oberhausener Stadtdechant starb im Alter von 75 Jahren. Ein Priester, der sich "durch ein starkes soziales Engagement, Einsatz für die Ökumene und eine wirkliche Repräsentation der katholischen Kirche in vielen gesellschaftlichen Bereichen" ausgezeichnet hat.


Früherer Oberhausener Stadtdechant starb im Alter von 75 Jahren

Das Bistum Essen trauert um den früheren Oberhausener Stadtdechanten Prälat Emil Breithecker der am vergangenen Samstag im Alter von 75 Jahren in Oberhausen gestorben ist. Breithecker, der 1938 in Oberweyer geboren und nach Noviziat und Studium an der Hochschule der Pallottiner in Vallendar 1964 zum Priester geweiht wurde, war seit 1975 in Oberhausen tätig – zunächst als Schulseelsorger und seit 1979 als Seelsorger in der Gemeinde St. Barbara in Oberhausen-Sterkrade-Königshardt. Dort ist er im vergangenen Herbst in den Ruhestand versetzt worden. Auf der Oberhausener Stadtebene war Breithecker seit 1983 als Stadtmännerseelsorger tätig. 1996 übernahm er das Amt des Stadtdechanten. „Als Stadtdechant, der er bis 2008 blieb, zeichnete er sich durch ein starkes soziales Engagement, Einsatz für die Ökumene und eine wirkliche Repräsentation der katholischen Kirche in vielen gesellschaftlichen Bereichen aus“, würdigen der heutige Oberhausener Stadtdechant, Dr. Peter Fabritz, und der Vorsitzende des Katholikenrats, Thomas Gäng, Breithecker in einer Traueranzeige.

Nach seinem Abschied als Stadtdechant ernannte der damalige Ruhrbischof Dr. Felix Genn Breithecker zum Oberhausener Ehrenstadtdechanten. Bereits 2001 war ihm der Titel „Päpstlicher Ehrenkaplan“ (Monsignore) verliehen worden. „Als Bischof weiß ich mich dem Verstorbenen in besonderer Weise verbunden und danke ihm für seinen Dienst im Bistum Essen“, schreibt Bischof Dr. Franz Overbeck über Breithecker und bittet um das Gebet für den langjährigen Priester.

Die Totenvesper wird am Donnerstag, 1. Mai, um 19 Uhr in der St. Barbara-Kirche, Hartmannstraße, in Oberhausen-Sterkrade-Königshardt gebetet. Das Requiem wird Freitag, am 2. Mai, um 11 Uhr ebenfalls in der St. Barbara-Kirche gefeiert. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Gemeindefriedhof. (tr)

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