Trauer um Christa Dischner

Vorsitzende der „Aktion für das Leben“ ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Duisburgerin war viele Jahre im Vorstand der kfd im Ruhrbistum und im Pfarrgemeinderat der Pfarrei Liebfrauen aktiv

Vorsitzende der „Aktion für das Leben“ ist im Alter von 72 Jahren gestorben.

Die Aktion für das Leben e.V. im Bistum Essen trauert um ihre Vorsitzende Christa Dischner. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist die Duisburgerin in der vergangenen Woche im Alter von 72 Jahren verstorben. Seit 2010 war sie Vorsitzende der Aktion für das Leben im Ruhrbistum und hatte sich erst kurz vor ihrer Erkrankung noch einmal bereit erklärt, dieses Amt für weitere vier Jahre zu übernehmen. Darüber hinaus war sie Mitglied des Gemeinderates ihrer Heimatgemeinde St. Gabriel und des Pfarrgemeinderates der Duisburger Innenstadtpfarrei Liebfrauen. Im vergangenen Sommer war sie zudem turnusgemäß nach zwölf Jahren als Beisitzerin aus dem Bistums-Vorstand der http://www.kfd-essen.de/Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) ausgeschieden. Als Delegierte im Landesfrauenrat NRW lag ihr Schwerpunktthema hier unter anderem in ihrem Einsatz gegen die Gewalt gegen Frauen.

Als Vorsitzende der Aktion für das Leben stand Dischner einem Zusammenschluss von Verbänden, Räten und Einzelmitgliedern vor, der sich im Ruhrbistum seit mehr als 30 Jahren für den Schutz ungeborener Kinder und damit für ein menschenwürdiges Dasein für jedes Kind einsetzt. Dischner war es ein hohes Anliegen, in Not geratenen Müttern, Familien und deren Kindern unbürokratisch und schnell Hilfe zur Verfügung zu stellen. Dank der Spenden von Mitgliedern und Menschen, denen der Schutz des ungeborenen Lebens ein besonderes Anliegen ist, konnte die „Aktion“ unter Dischners Vorsitz pro Jahr bis zu 100 Familien entsprechend unterstützen.

Neben der Sorge um diese konkrete finanzielle Unterstützung verstand sich Dischner vor allem als Anwältin des ungeborenen Lebens. Vielfach war sie hierzu als Gesprächspartnerin gefragt. Ihre inhaltliche Arbeit verband sie mit dem Satz: „Gott ist ein Freund des Lebens“. In einer Zeit, in der durch die Reproduktionsmedizin Zeugung, Schwangerschaft und Geburt oft keine rein natürlichen Vorgänge mehr sind, setzte sich Dischner dafür ein, dass jedes Kind eine Gabe und kein Produkt menschlicher Leistungen ist und als solches liebens- und lebenswert. (M.J./tr)

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