„Tanke Hoffnung" - Bistum Essen beim Ökumenischen Kirchentag in München

"Tanke Hoffnung" - unter diesem Motto lädt das Bistum Essen zum 2. Ökumenischen Kirchentag nach München ein. Eine "Tanke" voller Informationen, Gespräche und netter Leute aus dem Ruhrgebiet mitten in München.


Ruhrbistum auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag vertreten
 
Das Bistum Essen präsentiert sich als  „Tanke Hoffnung“ auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München. Von Mittwoch, 12. Mai, bis Sonntag,  16. Mai, ist diese besondere „Tanke“ aus dem Ruhrbistum in der Halle 5 auf der sogenannten AGORA geöffnet. Das Messegelände in München verwandelt sich dank der Teilnahme von fast 1000 Gruppen, darunter verschiedene Bistümer, Verbände und Organisationen, in einen bunten Marktpklatz. „Und wir sind unter dem Motto ‚Tanke Hoffnung‘ mit dabei“, freut sich Mechtild Jansen, Koordinatorin für die Teilnahme des Bistums Essen am Ökumenischen Kirchentag.

Der Stand des Ruhrbistums, den das Bistum Essen gemeinsam mit der Bank im Bistum betreut,  ist als Kontakt- und Informationsstelle, aber auch als Ruheort gedacht. „Ein Ort, an dem man eingeladen ist aufzutanken und sich auszuruhen“, so Jansen zur Idee des Standes. Dabei sieht sich das Ruhrbistum dem Leitwort des 2. Ökumenischen Kirchentages „Damit ihr Hoffnung habt“ mit seiner Präsentation in München verpflichtet: „Unter dem Motto ‚Tanke Hoffnung‘ möchten wir die Aufbruchssituation unseres Bistums deutlich machen. Wir informieren über besondere pastorale Initiativen und heben die Vielfalt der ökumenischen Zusammenarbeit in den Städten und Kreisen unseres Bistums hervor. Außerdem ist im Jahr der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 auch das Thema Kultur im Bistum Essen an unserem Stand gesetzt“, so Jansen zu den Inhalten des Bistumsstands. Während des gesamten Kirchentages werden  immer wieder Vertreter aus der Bistumsleitung am Stand anwesend sein und als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Weihbischof Franz Vorrath ist am Freitag, 14. Mai, ab 10.30 Uhr zu Gast, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck besucht die „Tanke Hoffnung“ am Samstag, 15. Mai, in der Zeit von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr.

Der 2. Ökumenische Kirchentag unter dem Leitwort „Damit ihr Hoffnung habt“ werde ein Ort sein, „an dem wir gemeinsam den christlichen Glauben bekennen und Zeugnis von unserer Hoffnung geben“, so ist in der Orientierungshilfe zu lesen. Die Einladung zu diesem großen ökumenischen Treffen falle in eine Zeit, die von einer Vertrauenskrise geprägt sei, „wirtschaftlich, politisch, sozial, bei uns und in der Welt“. Umso dringender
müsse in München gefragt werden, „wie christliches Leben in der Welt und für die Welt gelingen kann“. Es gehe also um das Christsein in der Gesellschaft und für die Gesellschaft. Christsein heiße: „Ökumene vorantreiben, die Vielfalt achten und Verantwortung übernehmen.“ So befassen sich die vier Leitthemen des Ökumenischen Kirchentages, der vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZDK) und dem Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) veranstaltet wird, mit Globalisierung, dem gesellschaftlichen und sozialen Wandel, der Bedeutung der Religionen in der säkularen Gesellschaft sowie mit Glaube und Ökumene.

Mit Blick auf die Tage in München hofft Mechtild Jansen, dass möglichst viele Gäste den Weg zum Stand des Bistums Essen finden, der als „Tanke“ auch gut erkennbar sein soll. „Wir freuen uns auf viele intensive Begegnungen mit Menschen aus unserem Bistum, besonders aber auch auf die vielen neuen Kontakte und Eindrücke“, so Jansen. (dr/KNA/ÖKT)

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