„Stop! Hier gibt es Kaffee!“

Weg von der Schulbank - rein in die Fußgängerzone: Schülerinnen und Schüler der Realschule "Am Stoppenberg" schenkten fair gehandelten Kaffee aus und machte so auf notleidende Menschen in der Welt aufmerksam.

Fair gehandelten Kaffee in der Fußgängerzone

„Stop! Hier gibt es leckeren Kaffee“, schallt es den Fußgängern auf der Kettwiger Straße schon am Mittwochvormittag entgegen. Im Trubel des Ostermarktes machen Schülerinnen und Schüler der Realschule „Am Stoppenberg“ mit einem großen Transparent vor der Anbetungskirche auf sich aufmerksam. „Coffee Stop“ prangt es in großen Lettern von dem umfunktionierten Bettlacken. „Coffee-Stop“ ist eine Aktion des Misereor-Hilfswerkes. Gegen eine Spende schenken die Schüler eines Religionskurses frisch gebrühten Kaffee – natürlich fair gehandelt aus. „Die Menschen können hier eine kurze Pause machen und einen leckeren Kaffee genießen“, erklärt Miriam Gajewick. Die 14-jährige Schülerin hatte sich gemeinsam mit ihren Mitschülern im Religionsunterricht auf diese Aktion vorbereitet. „Wir haben uns mit der Not der Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika beschäftigt. Diesen Menschen wollen wir mit der Aktion helfen“, so Gajewik weiter. „Denn viele dieser Menschen sind ja nicht selbst Schuld daran, dass sie arm sind“, fügt ihre Mitschülerin, Laura Friedrich, hinzu. Um am Ende des Tages möglichst viele Spenden an das Hilfswerk überreichen zu können, mischten sich die Schüler unter die Passanten und luden sie persönlich zu einer Tasse Kaffee ein. „Einige laufen einfach weiter – als wenn sie uns nicht gehört hätten“, schildert Sandy Staniczek. „Doch davon lassen wir uns nicht entmutigen. Wir machen weiter“, gibt die Schülerin die Marschroute für den Tag klar vor.


Inspiriert von dem aktuellen Aktionsplakat des Hilfswerkes, bastelten die Schüler außerdem in mühevoller Handarbeit unzählige kleine Holzschiffe, die gegen eine Spende für die Aktion zu erwerben waren. (ja)


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