„Stillstand dürfen und können wir uns nicht erlauben“

Zu Solidarität und Zusammenarbeit hat Diözesanadministrator Weihbischof Franz Vorrath die Pfarrer des Bistums Essen „gerade auch in der Zeit der Sedisvakanz“ aufgerufen.

Künftige Gemeindeseelsorge Thema der Pfarrerkonferenz

Zu Solidarität und Zusammenarbeit hat Diözesanadministrator Weihbischof  Franz Vorrath die Pfarrer des Bistums Essen „gerade auch in der Zeit der Sedisvakanz“ aufgerufen. „Lassen Sie uns solidarisch zueinander stehen, anstehende Fragen miteinander beraten und aufkommende Probleme  gemeinsam zu lösen versuchen“, sagte Vorrath bei der diesjährigen Pfarrerkonferenz im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen-Werden. Nach den gravierenden Umstrukturierungen benötigten alle etwas Zeit, damit sich die Veränderungen setzen könnten. „Stillstand aber dürfen und können wir uns nicht leisten“, betonte der Weihbischof. „Wir müssen weiter vorausschauend denken und planen. Wenn wir dies nicht tun, werden uns die gesellschaftlichen, kirchlichen, vor allem aber auch wirtschaftlichen Entwicklungen schnell einholen und uns in Bedrängnis bringen.“ In diesem Sinne gelte es auch, die bischofslose Zeit zu nutzen, damit der neue  Bischof ein Bistum vorfinde, dass nicht eingeschlafen sei, sondern sich wach und nüchtern auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet habe.

Teilnehmer der einmal jährlich stattfindenden Konferenz sind die 43 Pfarrer der Pfarrgemeinden im Ruhrbistum und die Bistumsleitung. Für Diözesanadministrator Vorrath ist die Pfarrkonferenz „ein Kernstück der Strukturreform und ein zentrales Beratungs- und Gestaltungsgremium für das Bistum Essen“. Im Mittelpunkt der Tagung mit dem Bochumer Professor Dr. Matthias Sellmann standen Fragen nach Form, Gestaltung und Inhalt künftiger Gemeideseelsorge.(ul)

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