Sternsinger aus Stahl weisen den Weg

Es sind mächtige Gestalten, die mitten im Kreisverkehr am Berliner Platz in Essen die Stellung halten. Sie tragen Kronen und einen Turban, einen riesigen, leuchtenden Stern und machen damit Werbung für die Eröffnung der 53. Aktion Dreikönigssingen am 30. Dezember 2010.

1.500 Kinder feiern am 30. Dezember in Essen die Eröffnung der 53. Aktion Dreikönigssingen

Es sind mächtige Gestalten, die mitten im Kreisverkehr am Berliner Platz die Stellung halten. Sie sind doppelt so groß wie ein Erwachsener und nicht gerade  beweglich. Aber herummarschieren sollen sie auch gar nicht: Sie tragen Kronen und einen Turban, einen riesigen, leuchtenden Stern und machen damit Werbung für die Eröffnung der 53. Aktion Dreikönigssingen am Donnerstag in Essen. Sie stehen genau an der Stelle, an der am Eröffnungstag rund 1.500 kleine Könige auf dem Weg vom Dom zum Colosseum-Theater vorbeiziehen werden. Dort findet um 11.30 Uhr auch der Eröffnungsgottesdienst statt.

Am Donnerstag vor Weihnachten wurden die wohl größten und auch schwersten Sternsinger der Welt um fünf Uhr in der Frühe mit Hilfe eines Krans aufgestellt. Ingenieure und Techniker waren beim Aufbau beteiligt. Die großen Könige sind verkabelt und werden mit Strom versorgt, sodass im Dunkeln die Werbetafeln und der Stern leuchten können.

"Die Stahloptik passt einfach super in die Ruhrmetropole", sagt Sebastian Ulbrich, Verantwortlicher der Aktion Dreikönigssingen im Kindermissionswerk "Die Sternsinger". "Zwei Traditionen - nämlich die Stahlindustrie im Ruhrgebiet und das Sternsingen - verbinden sich so auf einzigartige Weise." Nachdem die Stadt Essen dem Vorbereitungsteam der Eröffnungsfeier angeboten hatte, den Kreisverkehr als Werbefläche zu nutzen, hatte sich Ulbrich an die Essener Werbeagentur bjs gewandt. Die kam auf die Idee mit den Sternsingern aus Stahl und setzte sie zusammen mit Ulbrich um. Zusammen holten sie weitere Unternehmen ins Boot, die die Werbeaktion unterstützten: Die Bank im Bistum Essen, die B.A.S. Verkehrstechnik AG, Greb Elektromontagen, Quattro Werbetechnik, Stahlrohr GmbH, die RWE AG sowie Warns und Löschmann Ingenieure.

Vorerst bis zum 30. Januar werden die Riesensternsinger am Berliner Platz stehen bleiben. Doch Ulbrich hofft auf eine Erlaubnis der Stadt für eine Verlängerung. Denn für ihn ist klar: "Essen ist genau die richtige Stadt, um den Sternsingern ein Denkmal zu setzen." (kmw)

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