Stabwechsel im Kolping-Berufsbildungswerk Essen

In einer Feierstunde am 28. Februar 2014 übergibt der langjährige Gesamtleiter des Kolping-Berufsbildungswerkes Essen (KBBW), Franz-Josef Haska, die Gesamtleitung an Andreas Konze. Rund 20 Jahre war Haska in der Gesamtleitung des KBBW tätig.



Franz-Josef Haska übergibt nach rund 20 Jahren die Gesamtleitung in neue Hände

Franz-Josef Haska, seit 1995 in der Gesamtleitung des Kolping-Berufsbildungswerkes Essen (KBBW), Am Zehnthof 100, tätig, übergibt am Freitag, 28. Februar, in einer Feierstunde um 10.30 Uhr die Gesamtleitung an seinen Nachfolger Andreas Konze.

Haska, gelernter Pädagoge und Religionspädagoge, ist seit 1974 bei Kolping aktiv.  Sein berufliches und ehrenamtliches Engagement galt und gilt insbesondere jungen Menschen, die einer besonderen Förderung bedürfen. Ihnen einen Zugang zur beruflichen Ausbildung zu verschaffen, ist ihm ein besonderes Anliegen. Diesem Ziel widmete sich Franz-Josef Haska sowohl als Gesamtleiter des Berufsbildungswerkes für Lernbehinderte als auch durch seine ehrenamtliche Mitarbeit in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke sowie in der Fachgruppe des Deutschen Caritasverbandes. In Anerkennung seines großen Engagements wurde Haska 2007 mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerks Deutschland ausgezeichnet. Zwei Jahre später erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande. 2013 wurde er gemeinsam mit seinem langjährigen Geschäftsführerkollegen Hans H. Schröder mit dem Kolpingpreis geehrt.

Sein Nachfolger Andreas Konze wurde bereits am 27. Juni 2013 von der Gesellschafterversammlung zum neuen Geschäftsführer der Kolping-Berufsbildungswerk Essen gemeinnützigen GmbH gewählt. Zuvor war er kaufmännischen Leiter und stellvertretenden Gesamtleiter. Er vertritt in Zukunft die GmbH nach innen und außen.

Erwartet werden zur Feierstunde neben dem Essener Weihbischof Franz Vorrath auch Georg Kruse, Mitglied des Bundesvorstandes der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke. Er spricht zum Thema „Berufsbildungswerke – Wegbereiter der Inklusion von behinderten Menschen“. Den Dienst des Kolpingwerkes und seiner Mitarbeiter für junge benachteiligte und behinderte Menschen wird der Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer, vorstellen.   

Das Kolping-Berufsbildungswerk Essen ist eine überregionale Einrichtung zur beruflichen Erstausbildung und Rehabilitation lernbehinderter junger Menschen für die der allgemeine Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zunächst nicht zugängig ist.

Derzeit werden außerbetrieblich 230 Teilnehmer in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen ausgebildet und sozialpädagogisch betreut. Zudem stehen für Maßnahmen zur Eignungsabklärung, Arbeitserprobung und der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen 15 Plätze zur Verfügung. Die berufliche und soziale Integration des Teilnehmers in Berufswelt und Gesellschaft wird im KBBW angestrebt durch einen ganzheitlichen Rehabilitationsansatz und das interdisziplinäre Arbeiten von Ausbildung, Berufskolleg, Internat sowie Ausbildungsbegleitende Dienste. (do)

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