St. Gertrud macht auf Flüchtlings-Schicksale aufmerksam

Bei einem Aktionstag im Rahmen der Kampagne "Bekennen.Beten.Spenden" stellt die Essener-Innenstadt-Pfarrei St. Gertrud am Sonntag das Schicksal von Flüchtlingen in den Mittelpunkt.

Aktionstag in der Essener Innenstadt

Mit einem Aktionstag macht die katholische Pfarrgemeinde St. Gertrud am Sonntag, 16. November 2014, in der Essener Innenstadt auf die Situation von verfolgten Christen im Nahen Osten aufmerksam. Das Programm beginnt um 10 Uhr mit einer Messfeier in der St. Gertrud-Kirche an der Rottstraße, in der die Gemeinde für die Opfer religiöser Verfolgung betet. Im Anschluss berichten Flüchtlinge aus aller Welt von ihrer Flucht und der Situation in ihrer Heimat. Bei einem Basar im Pfarrzentrum bieten die Veranstalter internationale Spezialitäten an und verkaufen selbstgemachte weihnachtliche Dekorationen und Leckereien. Der Erlös wird an die Caritas-Flüchtlingshilfe gespendet. Musikalisch wird der Basar von Antonio Asensio und Maria Garcia Lora begleitet. Die Veranstaltung endet gegen 14.30 Uhr.

Den Anstoß für den Aktionstag gaben Erzählungen von Flüchtlingen, die inzwischen in Essen wohnen und hier an Angeboten der Kirche teilnehmen. Bei einem dieser Angebote, dem FLIZ-Mobil, das wöchentlich einen Mittagstisch für Kinder anbietet, berichtete vor kurzem eine syrische Familie vom Tod von über 40 ihrer Familienangehörigen im syrischen Bürgerkrieg. Diesen und andere Fälle nimmt die Pfarrei nun zum Anlass, die Menschen in Essen für das Thema zu sensibilisieren.

Die Aktion ist eingebettet in die bistumsweite Kampagne „Bekennen.Beten.Spenden“. Das Ruhrbistum und die Caritas im Bistum Essen hatten bereits im September das Thema Christenverfolgung aufgegriffen und im Zuge einer Auftaktveranstaltung vier Ikonen der Heiligen Kosmas und Damian in die Pfarreien des Bistums entsandt, um die Aktion zu den Menschen im Ruhrbistum zu tragen. Eine dieser Ikonen macht im Rahmen eines Aktionstages nun auch in St. Gertrud Station. (lk)

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