Schwerstarbeit fürs tausendfache „Gotteslob“

Überall im Bistum Essen werden in diesen Tagen die neuen "Gotteslob"-Gesangbücher angeliefert. Dank vieler, meist freiwilliger Helfer finden sie ihren Weg von der Lkw-Palette bis in die Kirchenbank.

Neue Gesangbücher erreichen Gemeinden des Ruhrbistums

Schwere Paletten, volle Pakete – und viele Stempel. Überall im Bistum Essen erreichen in diesen Tagen die neuen Ausgaben des Gesang- und Gebetbuchs „Gotteslob“ die Kirchengemeinden. Von den insgesamt knapp 100.000 Büchern, die die Pfarreien des Ruhrbistums bestellt haben, wurden am Montagmittag allein 3500 der je 1200 Seiten starken Exemplare in der Propstei-Pfarrei St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer abgeladen. „Das hat alles reibungslos geklappt“, resümiert am Nachmittag Benedicta Norpoth, die die „Gotteslob“-Verteilung in der größten Pfarrei des Ruhrbistums – und einer der größten Deutschlands – koordiniert. 15 freiwillige Helfer hätten die vier Paletten entladen und bereits begonnen, die Lieferung auf alle Kirchen der Pfarrei im Gelsenkirchener Norden zu verteilen. Damit klar ist, dass die Bücher festes Inventar der Kirche sind, erhält jedes „Gotteslob“ zudem einen Stempel der Pfarrei – für die freiwilligen Helfer heißt es also nicht nur Pakete aufschneiden und auspacken, sondern auch 3500 Mal aufklappen, stempeln, zuklappen – und erst dann in die Kirchenbank einräumen.

Offiziell eingeführt werden soll das neue „Gotteslob“ am ersten Adventssonntag. Dann löst es in allen katholischen Gemeinden Deutschlands, Österreichs und Südtirols die erste „Gotteslob“-Version ab, aus denen die Katholiken seit 1975 Lieder und Gebetstexte für ihre Gottesdienste entnehmen. Im Vergleich zum ersten Gotteslob wurden zahlreiche Lieder ausgetauscht, vor allem durch modernere. Zudem wurde der komplette Textteil überarbeitet. Die Sprache vieler Gebete wurde modernisiert, außerdem erhalten Erläuterungen zur Feier der Gottesdienste oder zu einzelnen Sakramenten der katholischen Kirche mehr Platz als im ersten „Gotteslob“. (tr)

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