Schweinegrippe: Kirche rät zur Vorsicht bei Gottesdiensten

Wegen der stark ansteigenden Zahl von Erkrankungen empfliehlt die katholische Deutsche Bischofskonferenz besondere Vorsichtsmaßnahmen bei Gottesdiensten.

Wegen der stark ansteigenden Zahl von Schweinegrippe-Erkrankungen hat die katholische Deutsche Bischofskonferenz besondere Vorsichtsmaßnahmen bei Gottesdiensten empfohlen. Priester und Gläubige in den 12.000 Gemeinden in Deutschland sollten beim Empfang der Kommunion die Handkommunion bevorzugen, heißt es in den am Donnerstag in Bonn veröffentlichten Ratschlägen. "Wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos verlangen Kelchkommunion und Mundkommunion besondere Vorsicht."

Zur Zurückhaltung mahnt die Bischofskonferenz auch beim Friedenszeichen sowie beim Händeschütteln und Umarmen. Vorsicht sei vorübergehend auch bei der Nutzung des Weihwasserbeckens in den Kirchen geboten. Priester und Kommunionhelfer sollen vor ihrem Dienst die Hände waschen. "Die Benutzung eines Desinfektionsmittels ist empfehlenswert", heißt es.

Priester und Gläubige werden zudem gebeten, schon bei Verdacht auf Erkrankung auf die Teilnahme an den Gottesdiensten zu verzichten. Priester sollten bei einer vermuteten Infektion nicht der Messe vorstehen; auch Leiter von Wort-Gottes-Feiern, Messdiener und Kommunionhelfer sollten bei Verdacht auf Erkrankung zuhause bleiben. (KNA)

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