Ruhrbischof zu Gast bei ThyssenKrupp

Auf Einladung des ThyssenKrupp-Konzernbetriebsrats hat Franz-Josef Overbeck am Mittwoch an der Jahrestagung der Arbeitnehmervertreter des Stahl- und Technologiekonzerns teilgenommen. Für den Bischof ein "Zeichen der Solidarität mit diesem wichtigen Arbeitgeber in unserer Region".



"Ein Zeichen der Solidarität mit diesem wichtigen Arbeitgeber"

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat am Mittwoch die Konzernbetriebsrätekonferenz von ThyssenKrupp besucht. „Ich bin sehr froh, dass ich heute der Einladung der Betriebsräte nachkommen konnte, um so meine Solidarität mit diesem wichtigen Arbeitgeber in unserer Region zu zeigen – gerade angesichts der nicht einfachen Situation, in der sich ThyssenKrupp derzeit befindet“, sagte Overbeck im Anschluss an seinen Besuch. „Als Kirche stehen wir fest an der Seite der Arbeitnehmer, aber auch an der der Unternehmensleitung, die die schwierige Aufgabe hat, diesen Konzern zum Wohle aller Beteiligten zu führen.“ Im Regelfall lädt der Konzernbetriebsrat jährlich zum großen Treffen der Betriebsräte aller Thyssen-Krupp-Sparten. In diesem Jahr folgten der Einladung des Konzernbetriebsrats-Vorsitzenden Willi Segerath ins Essener ThyssenKrupp-Quartier rund 250 Arbeitnehmervertreter sowie der Vorstandsvorsitzende Dr. Heinrich Hiesinger und Personalvorstand Oliver Burkhard.

Mit Blick auf das gemeinsame Engagement in den Betriebsräten des Stahl- und Technologiekonzerns betonten mehrere Redner im Beisein des Bischofs den hohen Wert der Mitbestimmung, gerade in schwierigen unternehmerischen Zeiten. Auch Bischof Dr. Overbeck hält die Beteiligung der unterschiedlichen Kräfte und Interessenvertretungen an wichtigen unternehmerischen Entscheidungen für „ein hohes Gut, das ein modernes Management auszeichnet“. (tr)

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