Ruhrbischof Overbeck solidarisch mit Opelbelegschaft

Mit Blick auf die Entscheidung, dass die Produktion im Opelwerk Bochum 2016 stillgelegt wird, äußerte Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck sein Bedauern und seine Sorge. Zugleicht betonte er, dass die Kirche an der Seite der Arbeitnehmer und ihrer Familien stehe.

Mit Bedauern und Sorge hat Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck die Entscheidung zur Kenntnis genommen, dass die Produktion im Opelwerk Bochum 2016 stillgelegt wird und in der Konsequenz bis zu 3000 Stellen wegfallen werden. Eindringlich forderte Overbeck Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften auf, alles zu tun, um der Opelbelegschaft existenzsichernde  Perspektiven zu bieten. Gerade in dieser Zeit sei es notwendig, dass sich die Sozialpartnerschaft von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bewährt. Nach Auffassung des Ruhrbischofs ist dazu auch ein konstruktives Zusammenwirken von Betriebsrat und Arbeitgeberseite dringend geboten. Die Kirche stehe an der Seite der Arbeitnehmer und ihrer Familien, die gerade jetzt solidarische Hoffnungszeichen benötigten, so der Bischof. Das Ruhrgebiet müsse als lebenswerte Region auch in Zukunft den Menschen die Chance bieten, durch Arbeit ihr Leben bestreiten zu können.

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