Ruhrbischof fordert klare Perspektiven für Opel

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat seine Solidarität mit den Opel-Beschäftigten bekräftigt und von der GM-Zentrale ein klares Bekenntnis für den Standort Bochum gefordert.

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat seine Solidarität mit den Opel-Beschäftigten in Bochum bekräftigt. Bei einem Besuch des Werkes informierte er sich in Gesprächen mit Werksleiter Manfred Gellrich und dem Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel über den von der amerikanischen Opel-Mutter General Motors (GM) beschlossen Sanierungsplan und die Folgen für das Bochumer Werk.

Angesichts der Bedeutung des Opel-Standortes  für die Region und mit Blick auf das Marktumfeld für den Autohersteller müsse alles getan werden, dass das Bochumer Werk langfristig gesichert werde, betonte der Bischof. Ein notwendiger Arbeitsplatzabbau könne im Interesse der Beschäftigten nur sozialverträglich erfolgen. Deshalb müsse auf betriebsbedingte Kündigungen nach Möglichkeit verzichtet werden. Overbeck: „Die nach wie vor hochmotivierten und engagierten  Bochumer Opel-Beschäftigten bangen seit Jahren immer wieder um ihren Arbeitsplatz. Das muss endlich ein Ende haben.“

Er hoffe sehr, so der Ruhrbischof weiter, dass die Konzernspitze von GM alsbald die Entscheidung für den Bau einer zweiten Modellreihe in Bochum trifft. „Dies wäre ein klares Bekenntnis zum Opel-Standort Bochum – und eine wichtige Perspektive für die Beschäftigten und ihre Familien“, so Overbeck.(ul) 
 

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