Prälat Heinz-Josef Tillmann vollendet 80. Lebensjahr

Prälat Heinz-Josef Tillmann, der heute in Essen-Steele im Ruhestand lebt, vollendet am 20. Januar sein 80. Lebensjahr. Feiern wird der gebürtige Bochumer seinen runden Geburtstag am 24. Januar mit Verwandten, Freunden und Bekannten.


Sein 80. Lebensjahr vollendet am Dienstag, 20. Januar, Prälat Heinz-Josef Tillmann, Essen. Feiern wird er den runden Geburtstag mit Verwandten, Freunden und Bekannten am Samstag, 24. Januar, mit einem Vespergottesdienst um 17.30 Uhr in der Kapelle der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Essen-Steele und einer anschließenden Begegnung im Festsaal des neuen Stiftshauses.

Heinz-Josef Tillmann wuchs in Bochum auf. Nach seinem Abitur studierte er von 1955 bis 1960 Theologie und Philosophie in Paderborn und Innsbruck und wurde am 23. Juli 1960 in Gelsenkirchen zum Priester geweiht. Danach war er zunächst als Kaplan in Hattingen und Essen-Huttrop tätig. Von 1965 bis 1976 unterrichtete Tillmann als Gymnasialpfarrer am Carl-Humann-Gymnasium in Essen-Steele. 1976 ernannte ihn Bischof Hengsbach zum Direktor des Studienkollegs in Bochum. Etwa 300 Studenten, von denen rund 100 zum Priester geweiht wurden, hat Tillmann in seinen elf Bochumer Jahren kennen gelernt. 1982 ernannte ihn der Papst zum Päpstlichen Ehrenkaplan. 30 Jahre, von 1971 bis 2001, trug er als Rundfunkbeauftragter des Bistums Essen Verantwortung für kirchliche Verkündigungssendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Von 1987 bis 2005 war Tillmann Pfarrer der Duisburger Gemeinde St. Ludger. 1989 ernannte ihn der Bischof von Essen zum Stadtdechanten in Duisburg. Dieses Amt übte Tillmann bis Anfang 2001 aus. Zugleich war er auch Vorsitzender des Caritasverbandes Duisburg und Dechant des Dekanates Duisburg-Mitte. Als Stadtdechant hat er in Duisburg viele einschneidende Entwicklungen in der Stadt miterlebt: den Arbeitskampf im Krupp-Werk Rheinhausen, den einsetzenden Strukturwandel, die heftig geführten Diskussionen um den Muezzin-Ruf oder den einsetzenden Prozess von Gemeindekooperationen und –fusionen.

Von 1996 bis Anfang 2010 gehörte Prälat Tillmann als Nichtresidierender Domkapitular dem Essener Domkapitel an. Nach Vollendung seines 70. Lebensjahres wechselte er nach Essen-Steele, wo er in der Pfarrei St. Laurentius als Pastor im besonderen Dienst in der Seelsorge mithalf, vor allem als Hausgeistlicher in der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung. (do)

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