von Thomas Rünker

Philippinischer Umweltaktivist besucht das Ruhrbistum

Der katholische Priester Edwin Gariguez erhielt den „grünen Nobelpreis“ für seinen Kampf gegen eine Nickelmine. Anfang Oktober ist er als Gast des Hilfswerks Missio im Ruhrgebiet unterwegs.

Engagement gegen den Klimawandel - und für die Prävention von HIV und Aids

Der international renommierte philippinische Umweltaktivist Edwin Gariguez ist in der ersten Oktoberwoche im Bistum Essen zu Gast. Der katholische Priester, der 2012 mit dem Goldman-Preis, dem „grünen Nobelpreis“, für seinen erfolgreichen Kampf gegen die Eröffnung einer Nickelmine auf der Insel Mindoro geehrt wurde , kommt auf Einladung des Hilfswerks Missio ins Ruhrgebiet, um in verschiedenen katholischen Einrichtungen über seine Arbeit zu berichten. Der 53-jährige Father Edu, wie Gariguez meist genannt wird, leitet in der Hauptstadt Manila das nationale Büro für soziales Handeln, Gerechtigkeit und Frieden der philippinischen Bischofskonferenz. Von dort aus organsiert er unter anderem Hilfe für die 2013 vom Tropenstrom Haiyan besonders betroffenen Gebiete.

Edwin Gargiguez bei einem Gottesdienst mit Kindern. Foto: Luis Liwanag | The Goldman Prize

Umweltpolitische Fragen liegen dem Seelsorger besonders am Herzen – gerade weil die Philippinen mit ihren mehr als 7000 Inseln vom Klimawandel besonders stark betroffen sind. Zudem engagiert sich Gariguez – auch mit Unterstützung von Missio – im nationalen HIV- und Aids-Programm der Philippinen. Diese Erfahrungen wird Gariguez bei seinem Besuch im Ruhrbistum unter anderem bei einem Gespräch mit Mitarbeitern der Caritas-Aids-Prävention einbringen. Außerdem wird der Priester und Umweltaktivist Schulen besuchen und sich mit Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck treffen. Vor allem die philippinische Gemeinde im Ruhrbistum freut sich schon auf ihren Landsmann und wird ihn während seines Besuchs beherbergen und betreuen.

Jedes Jahr im Oktober feiert die katholische Kirche rund um den Globus den Monat der Weltmission. In Deutschland werden viele Gemeinden – nach einem bundesweiten Auftakt des Missionsmonats am Sonntag, 2. Oktober, im Bistum Hildesheim – am Sonntag, 23. Oktober, ihre Gottesdienste dem Thema Mission mit dem besonderen Blick auf die Philippinen widmen. Auch die Kollekte fließt dann in die Missionsarbeit.

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