Per Anhalter durch das Bistum Essen

Mitfahrgelegenheit gesucht: "Winni" und "Romy" - so heißen die beiden "Travelbugs", die das Bistum Essen nun in das weltweite Geländespiel "Geocaching" geschickt hat.

Bistum Essen schickt „Travelbug“ in das Spiel Geocaching

Grauer Himmel, Nieselregen und nur einige Grad über Null – nicht gerade das beste Wetter, per Anhalter durch das Bistum Essen zu trampen. Für „Winni“ ist es kein Problem, denn „Winni“ reist am liebsten in der Hosentasche. Und so trocken und warm verpackt befindet er sich nach einem kurzen Abstecher in das Nachbarbistum Münster nun seit einigen Tagen wieder auf seiner ursprünglichen Reiseroute, die ihn durch die Städte des Ruhrbistums führen soll.

Bei „Winni“ handelt es sich um einen so genannten „Travelbug“, der Teil des weltweiten Geländespiels „Geocaching“ ist. Geocaching ist eine moderne Form der Schatzsuche. Ausgestattet mit einem GPS-Empfänger und Zielkoordinaten können Mitspieler kleine und große Schätze an ungewöhnlichen Orten suchen und finden. Der Reiz besteht darin, die Schätze an Orten zu verstecken, an denen viele Menschen jeden Tag vorbeikommen ohne zu wissen, dass sie an einem Geocache vorbeigehen.

Neben einem Logbuch, in dem sich die erfolgreichen Schatzsucher eintragen können, befinden sich in den oftmals kleinen Dosen oder Schachteln auch kleine Gegenstände, die unter den Mitspielern getauscht werden. So auch kleine „Travelbugs“, wie „Winni“ einer ist.

Travelbugs sind Gegenstände, die mit einem Code versehen sind. Man kann sie aus einem Cache entnehmen und wieder in einem anderen ablegen. Damit die Reise auch von anderen Schatzsuchern verfolgt werden kann, müssen die Mitspieler jeden dieser Schritte im Internet eintragen. Während die einen ziellos durch die Welt reisen, haben andere einen speziellen Auftrag. „Winnis“ Ziel ist es, auf diesem Wege durch das Bistum Essen zu reisen. Die geplante Reiseroute umfasst die Städte Altena, Lüdenscheid, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hattingen, Schwelm, Oberhausen, Bochum und Wattenscheid. Damit Winni sich auch fern vom Dom in Essen wohl fühlt, soll er möglichst in der Nähe von Kirchen untergebracht werden.


Doch „Winni“ ist nicht alleine auf Reisen gegangen. Mit ihm hat sich „Romy“ auf den Weg gemacht. Auch er hat eine weite Reise vor sich, obwohl er nur eine Stadt im Blick hat. Wie der Name schon erahnen lässt, zieht es ihn nach Rom, in den Vatikan.


Wer einen der beiden „Travelbugs“ findet, ist herzlich eingeladen, sie auf ihrem Weg ein Stück weiter zu tragen. Eines darf natürlich nicht fehlen: Die passenden Urlaubsschnappschüsse. Das entsprechende Fotoalbum dazu befindet sich auf der Facebook-Seite des Bistums.


Wer „Winnis“ und „Romys“ Reise verfolgen möchte, kann dies auf der Internetseite der beiden Travelbugs tun:

Reiseroute "Winni"
Reiseroute "Romy"

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