von Jens Albers

Paulus als Vorbild nehmen

Sich von dem Leben und Wirken des Apostels Paulus anstecken zu lassen, dazu rief Weihbischof em. Franz Vorrath bei der Vesper am Grab des Apostels in der Basilika „St. Paul vor den Mauern“ zum Abschluss des vierten Wallfahrtstages in der Ewigen Stadt auf.

„Christsein so bewusst zu leben, dass Menschen dadurch neugierig auf den Glauben werden“, dazu ermunterte Vorrath die Pilgerinnen und Pilger. Auch mit Blick auf die anstehenden Fragen zu Zukunft der Kirche im Ruhrbistum, sei es ein guter Weg, sich an Paulus‘ Gottvertrauen zu orientieren und sich auf die Liebe Gottes einzulassen. „Unser Leben gelingt nur, wenn wir es mit Gott tun“, so der Weihbischof.

Der Besuch in der Basilika bildete den Abschluss einer spannenden Tour durch die Altstadt Roms – vorbei an den bekannten Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt. 138 Stufen, 68 Meter Länge, 23 Meter Höhenunterschied: Die Spanische Treppe ist einer der Touristenmagnete und war natürlich auch beim heutigen Gang der Pilgerinnen und Pilger ein Teil des Stadtrundgangs. Zudem standen die Piazza Navona – ein beeindruckender Platz mit drei Brunnen – sowie das Pantheon auf dem Programm der Stadtführung.

Da die Pilgergruppe bereits am morgigen Freitag nach Assisi aufbricht, die Tage in Rom aber so eindrucksvoll waren, durfte natürlich auch ein Besuch am Trevi-Brunnen nicht fehlen: Denn der Legende nach bringt es Glück, eine Münze über die Schulter in den Brunnen zu werfen. Eine Münze führe – so der Volksglaube – zu sicheren Rückkehr in die Ewige Stadt, zwei Münzen dazu, dass sich der Werfende in eine Römerin oder eine Römer verliebe und eine dritte Münze zur Hochzeit mit dieser Person. Wie viele Münzen noch in den Geldbörsen der Pilger übrig sind wenn sie am Samstag die Rückreise ins Ruhrbistum antreten, bleibt wohl ein wohlgehütetes Geheimnis.

Pilgertipps für die nächste Romreise

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