Paul Neumann im Alter von 78 Jahren verstorben

Paul Neumann, langjähriger Propst von St. Gertrud von Brabant in Wattenscheid und Ehrenstadtdechant, ist im Alter von 78 Jahren verstorben.



Paul Neumann, langjähriger Propst von St. Gertrud von Brabant in Wattenscheid und Ehrenstadtdechant, ist am Samstag, 8. September, im Alter von 78 Jahren verstorben. Die Totenvesper wird am Freitag, 14. September, um 18.00 in der Propsteikirche St. Gertrud gebetet. Das Requiem für den Verstorbenen feiert Weihbischof Franz Vorrath dort am Samstag, 15. September, um 9.00 Uhr. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Propsteifriedhof.

Erst im vergangenen Juli hatte Paul Neumann sein Goldenes Priesterjubiläum gefeiert. Bevor der gebürtige Mülheimer sich für das Theologiestudium und den Priesterberuf entschied, machte er eine Ausbildung zum Elektromonteur. Nach seiner Priesterweihe trat er zunächst eine Kaplansstelle an St. Clemens, Oberhausen-Sterkrade, an. 1965 berief ihn der erste Essener Bischof, Dr. Franz Hengsbach, zu seinem Bischöflichen Kaplan und Geheimsekretär. 1970  übernahm  Neumann die Aufgabe des  Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Essen, im selben Jahr wurde er Subsidiar an St. Winfried, Essen-Kray. Von 1978 bis 2006 wirkte er als Pfarrer und Propst an St. Gertrud von Brabant in Wattenscheid, bis 2009 als Pastor im besonderen Dienst. Fast 20 Jahre war er zugleich Stadtdechant des Stadtdekanates Wattenscheid. In Anerkennung seiner Verdienste ernannte ihn Bischof Dr. Felix Genn 2004 zum Ehrenstadtdechanten. 1999 würdigte Papst Johannes Paul II. Neumann mit der Ernennung zum „Päpstlichen Ehrenkaplan“. (ul)

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