Overbeck wird Mitglied im vatikanischen Kulturrat

Der Essener Bischof wurde von Papst Franziskus zum Mitglied des päpstlichen Kulturrates ernannt. Der aus 30 Mitgliedern bestehende Rat hat die Aufgabe, den Dialog der Kirche mit der Welt der Kultur sowie den Menschen, die keiner Religion angehören, zu fördern.


Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck ist von Papst Franziskus zum Mitglied im vatikanischen Kulturrat ernannt worden. Der Rat hat die Aufgabe, den Dialog der Kirche mit der Welt der Kultur sowie den Menschen, die keiner Religion angehören, zu fördern. Ziel ist stets, den Dialog zwischen dem Evangelium und den Kulturen zu fördern. Am gleichen Tag bestätigte Franziskus auch den Präsidenten der Vatikanbehörde, den italienischen Kurienkardinal Gianfranco Ravasi, in seinem Amt. Das gleiche galt für den Delegaten und den Sekretär des Rates, die Bischöfe Carlos Alberto de Pinho Moreira Azevedo und Barthélemy Adoukonou.

Damit ist etwa die Hälfte der zwölf päpstlichen Räte, der "kleinen Ministerien", wieder ordnungsgemäß besetzt. Nach seiner Wahl im März 2013 hatte Franziskus die Kurienleiter zunächst nur provisorisch in ihren Ämtern belassen.

Mit der künftigen Struktur und Kompetenz der päpstlichen Räte befasst sich derzeit der Kardinalsrat für die Kurienreform (K8). Allerdings haben die K8-Mitglieder zunächst über die Bischofssynode, über die Kongregationen sowie über die vatikanischen Finanzstrukturen beraten, und die Erörterung über die kleinen Ministerien hinausgeschoben.(kna, ja)

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