Ordenstag in Duisburg

Auf Einladung von Weihbischof Ludger Schepers kamen rund 120 Ordensleute zum bistumsweiten Ordenstag in Duisburg zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens stand vor allem das Erleben der Gemeinschaft.

Eine Gemeinschaft die stärkt

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Mit diesem Goethe-Zitat hatte Weihbischof Ludger Schepers die Schwestern und Brüder in den Orden und Säkularinstituten im Bistum Essen zum jährlichen „Ordenstag“ in dieser Woche eingeladen.

Weihbischof Schepers freute sich, dass er mit 120 Schwestern und Brüdern in der renovierten Pfarrkirche St. Joseph Eucharistie feiern konnte. Er nutzte die Gelegenheit, um allen für ihren vielfältigen Dienst im Bistum Essen zu danken: „Sie sind gefragt, Menschen, die sich ganz von Gott beanspruchen und in Dienst nehmen lassen, Frauen und Männer, die sich dazu bereit finden, auszuteilen, was Gott in ihre Hände legt.“ Marie-Luise Langwald, Referentin für Orden und Geistliche Gemeinschaften, knüpfte in einer Meditation daran an und gab allen ein kleines „Goldstück“ mit auf den Weg: „Ihr seid Reichtum – Gottes Glanz in der Welt.“

Nach der Messe wurde Duisburg erkundet – bei einem Gang durch das Stadtmuseum oder bei einem Stadtrundgang, den Stadtdechant Bernhard Lücking und Martin Zensen, Leiter des örtlichen Bildungswerkes, kundig begleiteten. Am Nachmittag erkundeten einige den Innenhafen oder besuchten die Synagoge. Eine Gruppe besuchte die DITIB-Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh.

Ordensleute leben häufig in kleinen Kommunitäten oder auch allein. So war es für alle eine wohltuende Erfahrung, am Ende des Tages nochmals in der großen Gemeinschaft zu sein und zu beten. Die Vesper in der Karmelkirche rundete den Tag ab. (tl, ja)

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