Ordensrat im Bistum Essen hat neuen Vorstand

Die Diözesanversammlung des Ordensrates im Bistum Essen wählte jetzt einen neuen Vorstand. Schwester Judith Schmidt (Franziskusschwestern der Familienpflege) wurde für weitere vier Jahre in ihrem Amt als erste Vorsitzende bestätigt.


Schwester Judith Schmidt als Vorsitzende bestätigt

Einen neuen Vorstand hat am Montag, 30. September, die Diözesanversammlung des Ordensrates im Bistum Essen gewählt. Mit großer Mehrheit wurde Schwester Judith Schmidt (Franziskusschwestern der Familienpflege) für weitere vier Jahre in ihrem Amt als erste Vorsitzende bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Pater Dietmar Weber (Kamillianer) zum stellvertretenden Vorsitzenden.

Weitere Vorstandsmitglieder sind Pater Alois Gomez (Amigonianer), Schwester Beate Harst (Missionsärztliche Schwestern) und Marie-Luise Langwald (Säkularinstitut Frauen von Schönstatt). Neu in den Vorstand gewählt wurde Pater Peter Berger (Salesianer Don Boscos). Als Ordensreferent gehört Weihbischof Ludger Schepers mit beratender Stimme dem Vorstand des Ordensrates an.

Nach mehr als 20jähriger Tätigkeit kandidierte Pater Heinz Becker (Steyler Missionar) nicht mehr für den Vorstand. Weihbischof Schepers dankte ihm für seine langjährige engagierte Mitarbeit.

Der Weihbischof freut sich darüber, dass auch für die nächsten vier Jahre Schwestern und Brüder ihre Bereitschaft zeigte, das „Charisma, Sauerteig zu sein,“ in die Kirche von Essen einzubringen. Er zitierte Papst Franziskus und bestätigte: Ihre „Prophetie verkündet den Geist des Evangeliums“.

Dem Ordensrat im Bistum Essen gehören 45 Orden, Säkularinstitute und Gesellschaften des Apostolischen Lebens an. Er entstand 2005 aus der „Arbeitsgemeinschaft der Ordensfrauen im Bistum Essen“ und der „Interessengemeinschaft der Männerorden im Bistum Essen“. In Zusammenarbeit mit dem Referat Orden und Geistliche Gemeinschaften im Bischöflichen Generalvikariat lädt der Ordensrat die Mitglieder der Gemeinschaften zu zahlreichen Veranstaltungen ein. Seit Beginn des „Dialogprozesses“ im Bistum Essen veranstaltet er Dialogforen, die von zahlreichen Schwestern und Brüdern als eine neue Möglichkeit des Austausches über die Grenzen der eigenen Gemeinschaft hinweg geschätzt und genutzt werden. (mll/do)

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