Ordensleute des Ruhrbistums auf dem Markt

Begegnung, Besinnung und Angebote aus den Klöstern und Gemeinschaften. Ordensfrauen und Ordensmänner aus dem Ruhrbistum laden für Samstag, 18. September 2010, zum 2. Klostermarkt in Essen-Heidhausen ein.

2. Klostermarkt in Essen-Heidhausen  

Ordensfrauen und Ordensmänner, Säkularinstitute und geistliche Gemeinschaften auf einem Markt? Eigentlich erwartet man sie dort nicht. Auf dem 2. Klostermarkt am Samstag, 18. September, in Essen-Heidhausen ist das allerdings anders.

Da wird man sie wieder antreffen, die Schwestern, Brüder und Patres verschiedener Ordensgemeinschaften, die im Bistum Essen „vor Ort“ sind und auf vielfältige Weise ihre Dienste in das kirchliche und soziale Leben des Bistums einbringen.

Eröffnet wird der vom Ordensrat im Bistum Essen durchgeführte Klostermarkt auf dem Kamillusplatz, Heidhauser Straße 273 (an der B 224), um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst mit Weihbischof Ludger Schepers in der St. Kamillus-Kirche. Daran schließt sich ein buntes Markttreiben mit 14 „Klosterständen“ an. Beendet wird der Markttag zum Ausklang mit einem Vespergebet um 18.00 Uhr.

Es wird zugehen wie auf einem richtigen Markt. Man trifft sich, grüßt sich, hält ein Schwätzchen, tauscht nicht selten Persönliches aus, informiert sich und schaut, was da denn so angeboten wird an den insgesamt 14 „Klosterständen“: Handarbeiten, Leckereien, geistliche Impulse, Informationsmaterial. Aber das Wichtigste werden Gespräch und Begegnung sein.

Im normalen Alltag wird man sich eher weniger den Ordensfrauen und -männern nähern. Da herrscht das Bild vor, dass „die ja immer fromm sein und beten müssen“, dass die „ein ganz anderes Leben“ führen. Irgendwie stimmt das ja auch, aber dennoch leben sie in dieser Welt. Sie zeigen, dass es auch in unserer Zeit Menschen gibt, denen Gott und die Welt wichtig sind.


Über 600 Ordensleute im Ruhrbistum

Gerade im Ruhrbistum leben die meisten Ordensleute nicht „hinter Klostermauern“, abgeschieden von der Welt, sondern mitten drin. Nicht wenige kümmern sich aufopfernd um alte und kranke Menschen, übernehmen pastorale Aufgaben in den Gemeinden und engagieren sich für ihr Apostolat, ihre Gemeinschaften und nicht selten darüber hinaus für die Weltkirche.

Es gibt natürlich auch die, die weniger in der Öffentlichkeit wirken. Sie verweisen durch ihre Lebensform und durch ihr beständiges Gebet darauf, dass es in der heutigen unruhigen Zeit Kraftquellen gibt, die manchen Zeitgenossen aus dem Blick geraten sind.

Über die unterschiedlichen Apostolate und Lebensformen kann man auf dem Klostermarkt einiges erfahren. Da wird das Aufeinanderzugehen ganz einfach und man kann den Ordensleuten all die Fragen stellen, die einen schon lange bewegen. Über 600 Ordensfrauen und -männer leben im Bistum Essen. Mehr als 50 verschiedene Orden haben hier ihre Niederlassungen. (do)


Flyer zum 2. Klostermarkt

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