Opel: Bischof warnt vor neuem Kahlschlag im Ruhrgebiet

Der künftige Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck, hat mit Blick auf das Schicksal von Opel vor einem neuen Kahlschlag im Ruhrgebiet gewarnt. Das Ruhrbistum stehe an der Seite der Mitarbeiter, die "um ihre Arbeitsplätze kämpfen und sogar bereit sind, Lohneinbußen zu tragen".

Der künftige Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck, hat mit Blick auf das Schicksal von Opel vor einem neuen Kahlschlag im Ruhrgebiet gewarnt. Die Entscheidung von General Motors, die deutsche Tochter Opel nicht zu veräußern, konfrontiere die Beschäftigten, «die seit Monaten in Sorge um ihre Arbeitsplätze sind, einmal mehr mit neuen Tatsachen», sagte Overbeck am Mittwoch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Essen. Das Ruhrbistum stehe an der Seite der Mitarbeiter, die «um ihre Arbeitsplätze kämpfen und sogar bereit sind, Lohneinbußen zu tragen». Der Bischof warnte, ein möglicher massiver Arbeitsplatzabbau bei Opel in Bochum würde das Ruhrgebiet schwer treffen. «Nach Nokia darf es keinen zweiten Kahlschlag in der Region geben.» Betroffen wären nicht nur die Opel-Mitarbeiter selbst, sondern auch mehr als 10.000 Beschäftigte in Zuliefererbetrieben. Deshalb müsse das Opel-Werk in Bochum erhalten bleiben. «Vor allem gilt es, die Ausbildungsplätze zu erhalten, damit junge Menschen weiterhin eine berufliche Perspektive haben», fügte Overbeck hinzu. (KNA)

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