„Offenes Ohr – klares Wort – konkrete Tat“

„Offenes Ohr – klares Wort – konkrete Tat. Dialog als Prozess. Eine erste Ergebnissicherung“- unter diesem Thema steht das dritte Bistumsforum zum Dialogprozess "Zukunft auf katholisch" am 24. November 2012 in Oberhausen.



3. Bistumsforum zum Dialogprozess „Zukunft auf katholisch“ in Oberhausen

In die dritte Runde geht der Dialogprozess „Zukunft auf katholisch“ des Bistums Essen am Samstag, 24. November, 10.00 bis 18.00 Uhr, in Oberhausen. Angesichts der zahlreichen Rückmeldungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des letzten Bistumsforums Anfang Mai in Gladbeck soll dieses Forum – anders als zunächst geplant – Zeit und Raum für einen umfassenden Dialog mit dem Bischof geben. Unter dem Titel „Offenes Ohr – klares Wort – konkrete Tat. Dialog als Prozess. Eine erste Ergebnissicherung“ will Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck in der Luise-Albertz-Halle, Düppelstraße  1, 46045 Oberhausen, auf die Fragen eingehen, die vor allem beim letzten Bistumsforum an ihn gerichtet wurden. „Das zeigt, der Dialog im Ruhrbistum ist ein lebendiger Prozess und folgt keinem unveränderbaren Fahrplan“, so Domkapitular Dr. Michael Dörnemann, Beauftragter für den Dialogprozess.


Mehr Klarheit und handfeste Perspektiven

„Nach dem Bistumsforum ist deutlich geworden, dass für den weiteren Verlauf des Dialogprozesses in unserem Bistum Schritte notwendig sind, die mehr Klarheit bringen und neue, sehr handfeste Perspektiven ermöglichen“, betont Bischof Overbeck. Beim Forum in Oberhausen solle eine Zwischenbilanz gezogen und die Zukunft in den Blick genommen werden.

Nach Auswertung der Impulse des letzten Bistumsforums wurden zwei Dialogwerkstätten gebildet, die sich konkret mit den Themenfeldern „Ehrenamt und Qualifikation“ sowie „Kirche in der Öffentlichkeit“ befassten. „Die Pfarrerkonferenz arbeitet zur Zeit an Antworten zu einer zukunftsorientierten Pastoral in den Pfarreien“, so Overbeck. Auch in den Stadt- und Kreisdekanaten, Pfarreien, Verbänden und Einrichtungen hätten bislang zahlreiche Veranstaltungen zum Dialogprozess stattgefunden. „Die Ergebnisse all dieser Treffen werden auf unserem Bistumsforum in Oberhausen Einfluss nehmen“, betont der Bischof.

Zum Abschluss des Forums feiert er um 18.30 Uhr in der  Pfarrkirche Herz Jesu, Pacelliplatz, 46045 Oberhausen, ein Pontifikalamt. Anschließend gibt es Begegnung und Gespräche über die Ergebnisse des dritten Bistumsforums im Pfarrzentrum „Adolph-Kolping-Haus“, Paul-Reusch-Straße 66. Zu Gottesdienst und Begegnung sind alle eingeladen. 

Bischof Overbeck hatte Anfang des Jahres die Katholiken des Ruhrbistums in seinem Hirtenwort, aufgerufen, sich aktiv am Dialogprozess „Zukunft auf katholisch“ zu beteiligen. Ziel dieses Prozesses sei es, Wege zu finden, „wie wir in Zukunft lebendige Kirche unter völlig veränderten Bedingungen sein können“, so der Ruhrbischof.
Es sei es nicht erforderlich, den Glauben und die Kirche neu zu erfinden.
Der Glaube an Gott gebe stets Zuversicht, dass die Kirche eine Zukunft habe, auch wenn man heute noch nicht wisse, wie sie aussehe. Gemeinsam könne man daran mitwirken, dass sich die Kirche im Ruhrbistum der Wirklichkeit der Zeit stelle und sich neu für die „Zukunft auf katholisch“ orientiere. (do)

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